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Zeichnung
Baumbestandene Klippen über Fluss
1780
- Künstler: Goethe, Johann Wolfgang von
- Künstler der Vorlage: Asselijn, Jan
- Künstler der Vorlage: Worst, Jan
- Inventarnummer
- GGz/1525
- Inventarnummer
- GGz/1525
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209852
Bleistift, Pinsel in Grau (teilweise laviert), Rahmenlinie mit Feder in Schwarz (verschnitten)
Das Blatt gehört zu einer Gruppe von Kopien Goethes aus den Jahren um 1780 nach Vorlagen niederländischer Künstler. Die Vorlage findet sich in Goethes Zeichnungssammlung (GHz/Sch.I.325,1052,1). Im Katalog zu Goethes Kunstsammlung ist das Blatt als Teil einer Gruppe von „größtentheils gute[n] landschaftl[ichen] Zeichn[ungen], meist von unbek[annten] Niederl[ändern]“ gelistet (Schuchardt 1848, S. 105). Auf der Rückseite der Zeichnung findet sich eine alte Zuschreibung an Jan Asselijn. Sehr wahrscheinlich stammt sie aber von Jan Worst (Hinweis von Peter Schatborn u. Thomas Ketelsen).
Goethe kopiert dabei das Motiv der Vorlage bis auf wenige Abweichungen und ahmt dabei auch die Zeichentechnik des Niederländers nach, wie etwa im Bereich der Bäume und der Felsen deutlich wird. Auf der Rückseite zeigen sich Reste einer flächigen Schwärzung, die auf eine Übertragung der Zeichnung zur Erstellung der Kopie hinweisen.
Warum Goethe die Kopie des Blattes anfertigte, ist nicht bekannt. Möglicherweise interessierte ihn hier die Schichtung der Felsen. Diese erinnert an einige seiner eigenen Zeichnungen, die geologische Phänomene in den Blick nehmen.
Einstichlöcher finden sich oben und unten jeweils in der Blattmitte.
Christoph Orth, 2025-06-24
Goethe kopiert dabei das Motiv der Vorlage bis auf wenige Abweichungen und ahmt dabei auch die Zeichentechnik des Niederländers nach, wie etwa im Bereich der Bäume und der Felsen deutlich wird. Auf der Rückseite zeigen sich Reste einer flächigen Schwärzung, die auf eine Übertragung der Zeichnung zur Erstellung der Kopie hinweisen.
Warum Goethe die Kopie des Blattes anfertigte, ist nicht bekannt. Möglicherweise interessierte ihn hier die Schichtung der Felsen. Diese erinnert an einige seiner eigenen Zeichnungen, die geologische Phänomene in den Blick nehmen.
Einstichlöcher finden sich oben und unten jeweils in der Blattmitte.
Christoph Orth, 2025-06-24
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