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Zeichnung

Bauernhütten

1780

Inventarnummer
GGz/1935
Inventarnummer
GGz/1935
PID
pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209842

Untersatz aus Papier, Rahmenlinien mit Feder in Schwarz auf dem Untersatz; Bleistift, Feder in Grau, Pinsel in Grau und Braun (teilweise laviert)

Dargestellt sind zwei Bauernhäuser mit strohgedeckten Dächern und einer Einfassungsmauer. Im rechten Vordergrund ist ein Laubbaum dargestellt.

Blatt ist auf einen Untersatz montiert, auf dem gezeichnete Rahmenlinien die Zeichnung einfassen.

Der Fokus der Zeichnung liegt hier weniger auf der Landschaft als auf dem idyllischen Winkel des Bauerngehöfts. Motiv, Technik, Montierung und Provenienz verbinden das Blatt mit der Zeichnung ‚Bauernhütte‘ (GGz/1940), die möglicherweise als ihr Pendant entstand. Motivisch ist die vorliegende Zeichnung mit dem Motiv ‚Thüringisches Bauerngehöft‘ (GGz/1341) verwandt, das Goethe auch in einer Radierung umsetzte (GGz/1342). Möglicherweise basiert die Zeichnung auf einem Natureindruck einer der Reisen Goethes durch das Thüringer Land, eine Lokalisierung des Ortes ist allerdings nicht möglich. Landschaften mit Hütten und Bauernhäuser sind ein häufiges Motiv der Zeichnungen aus den ersten zehn Weimarer Jahren, über das er in einem Brief an den Maler Friedrich Müller vom 12. Juni 1780 schreibt (WA IV 4, S. 233-234 / Online-Edition: GB 4, Nr. 113, in: http://goethe-biographica.de/id/GB04_BR113_0 (Version vom 02.09.2024)), der als Anhaltspunkt für die Datierung um 1780 dient.

Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Beschriftung

Auf dem Papprähmchen unten links: "No. 37"

Auf dem Papprähmchen unten links: "No. 37"

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