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Zeichnung
Gehöft am Fluss
1780
- Inventarnummer
- GGz/1323
- Inventarnummer
- GGz/1323
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209838
Untersatz aus blauem Papier, Rahmenlinien mit Feder und Pinsel in Grau auf dem Untersatz; Bleistift, Pinsel in Grau (teilweise laviert)
Vom Vordergrund ausgehend zieht sich ein Gewässer durch die hügelige Landschaft, das im Mittelgrund von einer Brücke überfangen wird. Im Zentrum und am linken Rand sind Ländliche Häuser mit Fachwerkstruktur zu sehen. Der Hintergrund wird durch eine Hügelkette abgeschlossen.
Das Blatt ist an allen Seiten beschnitten und auf einen Untersatz aus grauem Papier montiert, auf den mit Feder und Tusche Rahmenlinien gezeichnet sind. Einstichlöcher finden sich in allen Ecken des Untersatzes.
In der Bleistiftzeichnung sind bereits in groben Zügen die gesamte Komposition, die Verteilung von Licht und Schatten sowie die pflanzlichen Strukturen angelegt. Möglicherweise ist die Vorzeichnung in der Natur auf einer der Reisen Goethes durch das Thüringer Land entstanden und später ausführlicher mit dem Pinsel ausgestaltet worden. Eine eindeutige Lokalisierung des Ortes ist allerdings nicht möglich. Wahl vermutet es handle sich um eine Landschaft an der Ilm aus der Umgebung Weimars (vgl. Wahl 1949, S. 50). Landschaften mit Hütten und Bauernhäuser sind ein häufiges Motiv der Zeichnungen aus den ersten zehn Weimarer Jahren, über das er in einem Brief an den Maler Friedrich Müller vom 12. Juni 1780 schreibt (WA IV 4, S. 233-234 / Online-Edition: GB 4, Nr. 113, in: http://goethe-biographica.de/id/GB04_BR113_0 (Version vom 02.09.2024)), der als Anhaltspunkt für die Datierung um 1780 dient.
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Das Blatt ist an allen Seiten beschnitten und auf einen Untersatz aus grauem Papier montiert, auf den mit Feder und Tusche Rahmenlinien gezeichnet sind. Einstichlöcher finden sich in allen Ecken des Untersatzes.
In der Bleistiftzeichnung sind bereits in groben Zügen die gesamte Komposition, die Verteilung von Licht und Schatten sowie die pflanzlichen Strukturen angelegt. Möglicherweise ist die Vorzeichnung in der Natur auf einer der Reisen Goethes durch das Thüringer Land entstanden und später ausführlicher mit dem Pinsel ausgestaltet worden. Eine eindeutige Lokalisierung des Ortes ist allerdings nicht möglich. Wahl vermutet es handle sich um eine Landschaft an der Ilm aus der Umgebung Weimars (vgl. Wahl 1949, S. 50). Landschaften mit Hütten und Bauernhäuser sind ein häufiges Motiv der Zeichnungen aus den ersten zehn Weimarer Jahren, über das er in einem Brief an den Maler Friedrich Müller vom 12. Juni 1780 schreibt (WA IV 4, S. 233-234 / Online-Edition: GB 4, Nr. 113, in: http://goethe-biographica.de/id/GB04_BR113_0 (Version vom 02.09.2024)), der als Anhaltspunkt für die Datierung um 1780 dient.
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
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- Untersatz aus blauem Papier, Rahmenlinien mit Feder und Pinsel in Grau auf dem Untersatz; Bleistift, Pinsel in Grau (teilweise laviert)
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