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Zeichnung

Kastell an einer Felsenklippe

1780

Inventarnummer
GGz/1150

Bleistift (gelöscht), Pinsel in Grau (teilweise laviert)

Dargestellt ist eine Landschaft deren linke Bildhälfte durch steile Felsklippen eingenommen wird, auf denen sich ein Gebäudekomplex mit Mauern und Turm, sowie einzelne Bäume befinden. In der rechten Hälfte ergibt sich ein offener Blick über ein Gewässer.

Die Zeichnung ist mit Bleistift und grauer Lavierung sorgfältig ausgeführt. Das Blatt ist am linken Rand abgetrennt, an den anderen Rändern befindet sich die Schöpfkante. Einstichlöcher finden sich oben und unten mittig, sowie links und rechts im oberen Drittel.

Wahl stellte in einer überlieferten Passepartoutnotiz die Vermutung auf, dass es ich um die Kopie nach einer Vorlage handle, Femmel schloss sich dieser Vermutung an (vgl. Corpus I, S. 86). Eine Datierung des stark italienisch geprägten Motivs vor der Italienischen Reise um 1780, wie Femmel sie postuliert, ließe sich nur dadurch erklären. Eine Vorlage konnte jedoch bislang nicht identifiziert werden. Da es somit keine konkreten Anhaltspunkte für die frühe Datierung gibt, stellt sich die Frage, ob eine spätere Datierung in Erwägung zu ziehen ist. Dass es sich um eine Kopie handeln könnte, wäre auch dann nicht auszuschließen.

Laura Lisa Beier, 2025-06-24

Bezüge im Wissensnetz

Material (3)

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  • 205
  • 334
  • Bleistift (gelöscht), Pinsel in Grau (teilweise laviert)

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