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Zeichnung
Ruine der Hochburg bei Emmendingen
1779 - 1780
- Inventarnummer
- GGz/1209
- Inventarnummer
- GGz/1209
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209828
Bleistift, Rahmenlinie mit Bleistift
Dargestellt ist die Ruine der Hochburg bei Emmendingen. Die verbliebenen Mauern sind überwuchert, einige Bäume rahmen das Motiv. Im Vordergrund sind zwei Staffagefiguren zu sehen.
Die Zeichnung ist in einer leichten Strichführung ausgeführt und auf ein rechteckiges Bildfeld beschränkt, das von einer Bleistiftlinie gerahmt ist. Das Blatt weist an allen Seiten Lichtränder und am linken Rand eine Knickfalte auf und ist oben zugeschnitten. An den anderen Seiten befindet sich die Schöpfkante. Einstichlöcher sind allen Seiten mittig und in allen Ecken zu erkennen.
Femmel hält das Blatt für die Replik einer Zeichnung, die ehemals in der Kunsthalle Bremen aufbewahrt wurde (Corpus VI 179; vgl. Corpus I, S. 85). Die Beschränkung auf ein gerahmtes Bildfeld unterstützt diese Überlegung. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine bloße Kopie, die Weimarer Zeichnung ist in einer unterschiedlichen Technik ausgeführt und verzichtet auf die Gestaltung der Schattierung. Die Darstellung ist insbesondere im Vordergrund durch Buschwerk, Bäume und Staffagefiguren erweitert. Hartlaubs Beschreibung der zweiten Zeichnung, die durch Kriegsverlust heute als verschollen gilt, überliefert eine eigenhändige Bezeichnung der Rückseite: „Schloß Hochberg bey Emmendingen d. 28. Sept. 79 G.“ (Hartlaub 1908, S. 16). Ein Brief an Charlotte von Stein vom 24. Bis 28. September 1779 bestätigt Goethes Aufenthalt in Emmendingen. Auf dem Weg in die Schweiz besuchte er dort die Familie seiner inzwischen verstorbenen Schwester Cornelia Schlosser (WA IV 4, S. 62-63 / Online-Edition: GB 3, Nr. 534, in: http://goethe-biographica.de/id/GB03_BR534_0 (Version vom 02.09.2024)).
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Die Zeichnung ist in einer leichten Strichführung ausgeführt und auf ein rechteckiges Bildfeld beschränkt, das von einer Bleistiftlinie gerahmt ist. Das Blatt weist an allen Seiten Lichtränder und am linken Rand eine Knickfalte auf und ist oben zugeschnitten. An den anderen Seiten befindet sich die Schöpfkante. Einstichlöcher sind allen Seiten mittig und in allen Ecken zu erkennen.
Femmel hält das Blatt für die Replik einer Zeichnung, die ehemals in der Kunsthalle Bremen aufbewahrt wurde (Corpus VI 179; vgl. Corpus I, S. 85). Die Beschränkung auf ein gerahmtes Bildfeld unterstützt diese Überlegung. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine bloße Kopie, die Weimarer Zeichnung ist in einer unterschiedlichen Technik ausgeführt und verzichtet auf die Gestaltung der Schattierung. Die Darstellung ist insbesondere im Vordergrund durch Buschwerk, Bäume und Staffagefiguren erweitert. Hartlaubs Beschreibung der zweiten Zeichnung, die durch Kriegsverlust heute als verschollen gilt, überliefert eine eigenhändige Bezeichnung der Rückseite: „Schloß Hochberg bey Emmendingen d. 28. Sept. 79 G.“ (Hartlaub 1908, S. 16). Ein Brief an Charlotte von Stein vom 24. Bis 28. September 1779 bestätigt Goethes Aufenthalt in Emmendingen. Auf dem Weg in die Schweiz besuchte er dort die Familie seiner inzwischen verstorbenen Schwester Cornelia Schlosser (WA IV 4, S. 62-63 / Online-Edition: GB 3, Nr. 534, in: http://goethe-biographica.de/id/GB03_BR534_0 (Version vom 02.09.2024)).
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
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