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Zeichnung

Stürmische Mondnacht

1780

Inventarnummer
GGz/0850a
Inventarnummer
GGz/0850a
PID
pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209826

Untersatz aus Papier (zusammen mit GGz/0850b montiert); Bleistift, Feder in Grau, Pinsel in Grau (laviert), Rasterlinien mit Bleistift

Die Zeichnung bildet ein Pendant zur Zeichnung ‚Gespräch am Fenster‘ (GGz/0850b).

Dargestellt ist eine Küstenlandschaft in deren Vordergrund links ein Fels empor ragt, auf dem ein windgepeitschter Baum und eine am Boden kauernde Figur zu sehen sind. Im Hintergrund sind eine Bergkette sowie eine Kirche zu erkennen, am Himmel kommt der Mond teilweise zwischen den Wolken hervor.

In die Zeichnung ist mit Bleistift ein Raster eingezeichnet. Das Blatt ist an allen Seiten zugeschnitten und mit einer weiteren Zeichnung (GGz/0850b) gemeinsam auf einen Untersatz aus Papier montiert. Der Untersatz weist Hilfslinien mit Bleistift für die Montierung der Zeichnungen auf. Einstichlöcher finden sich im Untersatz an allen Ecken der Zeichnungen.

Die Montierung der beiden Zeichnungen auf einem gemeinsamen Untersatz stammt vermutlich von Goethe selbst. Das eingezeichnete Raster deutet an, dass eine Übertragung der Motive vorgesehen war. Der Zweck ist nicht bekannt, Femmel überlegt, ob sie für einen Theaterprospekt vorgesehen waren (vgl. Corpus I, S. 84-85).

Laura Lisa Beier, 2025-06-24

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