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Zeichnung

Teufelsbrücke

1779

Inventarnummer
GGz/1189
Inventarnummer
GGz/1189
PID
pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209811

Bleistift, Feder in Grau, Rahmenlinie mit Bleistift

Es scheint sich bei dieser Darstellung um eine nachträgliche Ausführung der Studie GGz/0099 zu handeln. Das Motiv zeigt die Teufelsbrücke, die über den Fluss Reuss in der Gegend der Schöllenen-Schlucht führt. Um die Teufelsbrücke rangt sich eine Sage, nach der die Brücke erst durch mithilfe des Teufels erbaut werden konnte, der dafür die Seele desjenigen forderte, der als erster die Brücke überquerte (die findigen Dorfbewohner schickten schließlich einen Ziegenbock über das neue Bauwerk).

Es finden sich oben und unten mittig am Rand der Darstellung Einstichlöcher.

Das gleiche Motiv in einer ähnlichen Komposition findet sich bei dem schweizer Künstler Franz Xaver Triner (Graphische Sammlung ETH Zürich. Inv.-Nr. Z 720 und D 37050). Femmel vermutet, dass Goethes zweite Schweizreise 1781/1782 die erneute Beschäftigung mit dem Motiv der Teufelsbrücke angeregt haben könnte (Corpus I, S. 82).

Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24

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