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Zeichnung
Flusspartie mit Wehr
1779 - 1781
- Inventarnummer
- GGz/1263
- Inventarnummer
- GGz/1263
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209806
Papier, Untersatz aus Papier, Rahmen aus grünem Papier, Rahmenlinien mit Feder in Schwarz auf dem Rahmen; Bleistift, Feder in Braun, Pinsel in Braun (laviert)
Das Blatt gehört zu den Zeichnungen, die unter Mithilfe Carl Liebers eine spätere Überarbeitung erfuhren.
Über das Vordergrundmotiv aus Felsen und Pflanzen hinweg führt der Blick auf eine Landschaft mit Fluss und Wehr. Im Hintergrund sind am anderen Ufer Bäume und ein strohgedecktes Fachwerkhaus zu sehen.
Die Zeichnung ist mit Bleistift, Feder in Braun und einer braunen Lavierung sorgfältig ausgeführt. Das Blatt ist an allen Seiten zugeschnitten und weist einen Lichtrand auf. Es ist auf einen Untersatz montiert und mit Streifen aus grünem Papier gerahmt, auf dem gezeichnete Rahmenlinien die Zeichnung einfassen. Einstichlöcher finden sich oben und unten mittig im Papier.
Femmel ordnet die Entstehung des Blattes in die Zeit zwischen 1779 und 1781 ein, basierend auf der Verwendung des Papieres für andere Zeichnungen in dieser Zeit (vgl. Corpus I, S. 81). Dazu zählt auch die ‚Häusergruppe in Bischhausen‘ (GGz/1309) von 1779, in der ebenfalls das Detail von Fenstern mit Butzenscheiben in Fachwerkgebäuden auftaucht. Eine spätere Überarbeitung unbekannten Ausmaßes unter Mithilfe Karl Liebers ist der Zeit zwischen 1810 und 1820 zuzuordnen, Liebers Anteil ist dabei jedoch nicht zu differenzieren. In der IRFC-Aufnahme wird sichtbar, dass eine sorgfältige, ausführliche Bleistiftzeichnung zugrunde liegt, der in der Ausführung mit Feder und Pinsel im Wesentlichen gefolgt wurde.
Provenienz
1832 | Erbschaft von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an seine Enkel Walther Wolfgang von Goethe (1818-1885), Wolfgang Maximilian von Goethe (1820-1883) und Alma von Goethe (1827-1844) [1].
1885 | Vermächtnis von Walther Wolfgang von Goethe (1818-1885) an das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach [2].
1885 | Stiftung des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [3].
Quellen zur Provenienz
[1] Testament Johann Wolfgang von Goethes vom 6. Januar 1831: „Ich ernenne meine drey Enkel Walther, Wolfgang und Alma von Goethe zu meinen Universal=Erben [...].“
[2] Testament von Walther Wolfgang von Goethe vom 24. September 1883: "Ich ernenne das Großherzogthum Sachsen - den Staat - zum Erben des, aus dem Nachlaß meines seligen Großvaters des Geheimerathes Johann Wolfgang von Goethe herrührenden, in der Stadt Weimar belegenen Immobiliarbesitzes. [...] Der genannte Erbe erhält weiter: die, ebenfalls aus dem Nachlasse meines Großvaters herrührenden, im Goethehaus verwahrten Sammlungen von Bildern, Medaillen, Mineralien, Kunstwerken aller Art, u.s.w."; Schuchardt 1848/1, S. 267, Nr. 356.
[3] Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach: Stiftungsbrief des Goethe-Nationalmuseums, Wartburg bei Eisenach, 8. August 1885.
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Über das Vordergrundmotiv aus Felsen und Pflanzen hinweg führt der Blick auf eine Landschaft mit Fluss und Wehr. Im Hintergrund sind am anderen Ufer Bäume und ein strohgedecktes Fachwerkhaus zu sehen.
Die Zeichnung ist mit Bleistift, Feder in Braun und einer braunen Lavierung sorgfältig ausgeführt. Das Blatt ist an allen Seiten zugeschnitten und weist einen Lichtrand auf. Es ist auf einen Untersatz montiert und mit Streifen aus grünem Papier gerahmt, auf dem gezeichnete Rahmenlinien die Zeichnung einfassen. Einstichlöcher finden sich oben und unten mittig im Papier.
Femmel ordnet die Entstehung des Blattes in die Zeit zwischen 1779 und 1781 ein, basierend auf der Verwendung des Papieres für andere Zeichnungen in dieser Zeit (vgl. Corpus I, S. 81). Dazu zählt auch die ‚Häusergruppe in Bischhausen‘ (GGz/1309) von 1779, in der ebenfalls das Detail von Fenstern mit Butzenscheiben in Fachwerkgebäuden auftaucht. Eine spätere Überarbeitung unbekannten Ausmaßes unter Mithilfe Karl Liebers ist der Zeit zwischen 1810 und 1820 zuzuordnen, Liebers Anteil ist dabei jedoch nicht zu differenzieren. In der IRFC-Aufnahme wird sichtbar, dass eine sorgfältige, ausführliche Bleistiftzeichnung zugrunde liegt, der in der Ausführung mit Feder und Pinsel im Wesentlichen gefolgt wurde.
Provenienz
1832 | Erbschaft von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an seine Enkel Walther Wolfgang von Goethe (1818-1885), Wolfgang Maximilian von Goethe (1820-1883) und Alma von Goethe (1827-1844) [1].
1885 | Vermächtnis von Walther Wolfgang von Goethe (1818-1885) an das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach [2].
1885 | Stiftung des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [3].
Quellen zur Provenienz
[1] Testament Johann Wolfgang von Goethes vom 6. Januar 1831: „Ich ernenne meine drey Enkel Walther, Wolfgang und Alma von Goethe zu meinen Universal=Erben [...].“
[2] Testament von Walther Wolfgang von Goethe vom 24. September 1883: "Ich ernenne das Großherzogthum Sachsen - den Staat - zum Erben des, aus dem Nachlaß meines seligen Großvaters des Geheimerathes Johann Wolfgang von Goethe herrührenden, in der Stadt Weimar belegenen Immobiliarbesitzes. [...] Der genannte Erbe erhält weiter: die, ebenfalls aus dem Nachlasse meines Großvaters herrührenden, im Goethehaus verwahrten Sammlungen von Bildern, Medaillen, Mineralien, Kunstwerken aller Art, u.s.w."; Schuchardt 1848/1, S. 267, Nr. 356.
[3] Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach: Stiftungsbrief des Goethe-Nationalmuseums, Wartburg bei Eisenach, 8. August 1885.
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
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