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Zeichnung
Erlen am Bach
1777 - 1778
- Inventarnummer
- GGz/1099
Schwarze Kreide
Dargestellt ist eine Landschaft mit einem Gewässer, das sich in die Tiefe des Bildraums zieht. Eine Gruppe von am Ufer stehenden Erlen, die sich über das Wasser neigen, stehen im Zentrum des Bildes. Die kahlen Bäume deuten auf eine winterliche Jahreszeit. Im Hintergrund ist eine Hügelkette zu sehen.
Am rechten Rand befindet sich eine vertikale Knickfalte, die den rechten Rand der Darstellung markiert. Die Zeichnung ist nicht bis an die Ränder des Blattes ausgeführt. Das Blatt ist oben zugeschnitten, an den anderen Seiten befindet sich die Schöpfkante. Einstichlöcher befinden sich in den Ecken, sowie an allen Seiten der Darstellung mittig.
Das mit Kreide gezeichnete winterliche Motiv stellt die Zeichnung mit einigen Werken in Verbindung, die in die späten 1770er Jahre datiert werden. Eine durch Münz vorgeschlagene frühe Datierung um 1772 (vgl. Münz 1949, S. 30) wurde von Klauß und Maisak daher abgelehnt (vgl. Klauß 1992, S. 73; Maisak 1996, S. 90). Auch die ‚Floßbrücke im Weimarer Park‘ (GGz/0965, GGz/0967) und die ‚Winterliche Mondnacht am Schwansee‘ (GGz/1934) zeigen skizzenhaft ausgeführte Landschaften mit kahlen Bäumen. Das filigrane Gespinst aus welligen Kreidelinien, dass die Verästelung der zentralen Erlengruppe bildet, stellt das vorliegende Blatt unter den Goetheschen Zeichnungen heraus.
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Am rechten Rand befindet sich eine vertikale Knickfalte, die den rechten Rand der Darstellung markiert. Die Zeichnung ist nicht bis an die Ränder des Blattes ausgeführt. Das Blatt ist oben zugeschnitten, an den anderen Seiten befindet sich die Schöpfkante. Einstichlöcher befinden sich in den Ecken, sowie an allen Seiten der Darstellung mittig.
Das mit Kreide gezeichnete winterliche Motiv stellt die Zeichnung mit einigen Werken in Verbindung, die in die späten 1770er Jahre datiert werden. Eine durch Münz vorgeschlagene frühe Datierung um 1772 (vgl. Münz 1949, S. 30) wurde von Klauß und Maisak daher abgelehnt (vgl. Klauß 1992, S. 73; Maisak 1996, S. 90). Auch die ‚Floßbrücke im Weimarer Park‘ (GGz/0965, GGz/0967) und die ‚Winterliche Mondnacht am Schwansee‘ (GGz/1934) zeigen skizzenhaft ausgeführte Landschaften mit kahlen Bäumen. Das filigrane Gespinst aus welligen Kreidelinien, dass die Verästelung der zentralen Erlengruppe bildet, stellt das vorliegende Blatt unter den Goetheschen Zeichnungen heraus.
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Bezüge im Wissensnetz
Material (3)
Goethe-Texte- 252
- 386
- Schwarze Kreide
Handelt über (2)
KSW-Projekte- 3644
- Kreide