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Zeichnung

Partie aus dem Weimarer Park (?)

1777

Inventarnummer
GGz/1107
Inventarnummer
GGz/1107
PID
pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209754

Bleistift, schwarze Kreide

Aufgrund seines Motivs wird das Blatt der Gruppe von Zeichnungen zum Park an der Ilm in Weimar zugeordnet.

Die Landschaft zeigt eine Flussbiegung mit dicht bewachsenen Ufern. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Partie aus dem Park an der Ilm in Weimar, eine konkrete Lokalisierung ist jedoch bisher nicht gelungen.

Die Zeichnung ist mit Bleistift und schwarzer Kreide mit einer lockeren, skizzenhaften Strichführung ausgeführt. Das Blatt ist an allen Seiten zugeschnitten und weist oben, unten und links mittig Einstichlöcher auf. Rückseitig befindet sich die Bleistiftnotiz von Ruland: „Zwischen Eger und Fransbad?“.

Die Notiz von Ruland zur Lokalisierung der Darstellung wurde von Femmel bereits abgelehnt. Er vermutet ein Motiv aus einem Park, ohne dieses zu konkretisieren (vgl. Corpus I, S. 70). Stilistische Gemeinsamkeiten finden sich in der Zeichnung einer ‚Park- oder Waldwiese‘ (GGz/1924), insbesondere in der Gestaltung des Laubwerks durch grobe Kreideschraffuren, die teilweise gewischt sind. Da beiden Motiven wiedererkennbare Elemente der Gartenstaffage fehlen, gelang bisher keine Lokalisierung. Sollte es sich um eine Ansicht aus dem Park an der Ilm handeln, könnte die Zeichnung ‚Felshang an der Floßbrücke im Weimarer Park‘ (KK 1322) einen Anhaltpunkt bieten. Der dort links im Hintergrund gezeigte Ilmabschnitt ist ebenfalls durch einen linksgebogenen Flusslauf mit dicht bewachsenen Ufern charakterisiert.

Laura Lisa Beier, 2025-06-24

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