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Zeichnung

Ruine der Burg Ehrenstein bei Remda

1777

Inventarnummer
GGz/1183
Inventarnummer
GGz/1183
PID
pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209746

Bleistift

Dargestellt ist die Ruine der Burg Ehrenstein bei Remda, die sich auf einer Anhöhe befindet.

Die Zeichnung ist skizzenhaft in einer leichten Strichführung ausgeführt. Im unteren Abschnitt weist das Blatt eine horizontale Knickfalte auf, dementsprechend zeigt sich unten ein Lichtrand. Einstichlöcher sind an allen Seiten mittig sowie in der Mitte des Blattes erkennbar.

Die Darstellung, die nur einen Bruchteil des Blattes einnimmt, zeigt einen Ausschnitt aus einer weiteren Zeichnung (GGz/1292). Dort ist die Burgruine auf einer Anhöhe in den Hintergrund gerückt und durch die Darstellung einer verfallenen, strohgedeckten Holzhütte im Vordergrund ergänzt. Wenngleich das Ruinenmotiv übereinstimmt, ist jene Zeichnung sorgfältiger ausgeführt. Bei der vorliegenden Zeichnung könnte es sich um eine vorbereitende Skizze oder eine Replik handeln. In einer dritten Zeichnung (GGz/1184) ist die Ruine von Westen in perspektivischer Verkürzung zu sehen.

Der einzige Nachweis für einen Aufenthalt in Ehrenstein findet sich im Tagebuch am 28. August 1777, der als Anhaltspunkte für die Datierung dient: „Geburtstag mit der schönen sonne so heiter auf dass ich alles was vor mir liegt leichter ansah. Gegen achte weg über Teichreden, Eschdorf, Stadtremda, Ehrenstein, Neu winden, Klein Liebringen, Geilsdorf, Singen, Gräfenau, Wilbach, nach Ilmenau fand den Herzog der schon halb neune angekommen war.“ (WA III 1, S. 44-45 / Online-Edition: GT I, (28.8.1777) (Wolfgang Albrecht/Andreas Döhler), in: http://goethe-biographica.de/id/GT01_0419 (Version vom 02.09.2024)).

Laura Lisa Beier, 2025-06-24

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