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Zeichnung
Saaletal unterhalb der Dornburger Schlösser und Skizze von einem Baum und Fels
1777
- Inventarnummer
- GGz/1064
- Inventarnummer
- GGz/1064
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209741
Bleistift
Die obere Skizze zeigt einen Felsen, auf dem ein Baum verwurzelt ist. Die untere Darstellung zeigt eine Landschaft, in der sich ein Fluss durch ein Tal schlängelt. Die Ansicht ist von einem erhöhten Standpunkt aus gesehen. Im Hintergrund ist eine Hügelkette zu sehen.
Der Foliobogen weist in der Mitte eine horizontale Knickfalte auf, die Hälften sind für unterschiedliche Zeichnungen verwendet worden, die verschieden ausgerichtet sind. Es ist ein Lichtrand entlang der Kanten der Oberhälfte zu erkennen. Einstichlöcher befinden sich den Ecken des ehemals gefalteten Bogens und sind dementsprechend auf der anderen Hälfte gespiegelt.
Femmel vermutet, dass es sich bei der dargestellten Landschaft um das Saaletal bei den Dornburger Schlössern handelt und ein Standpunkt bei den Schlössern am Rande der Felsen gewählt ist. Die Tagebuchnotiz vom 4. Juli 1777 bringt er mit der Entstehung der Zeichnung in Verbindung (vgl. Corpus I, S. 68). Dort schreibt Goethe: „Früh nach Dornburg leidlich helle. Dort ward mir’s wohl. Gezeichnet, Abends nach Cuniz.“ (WA III 1, S. 41 / Online-Edition: GT I, 4.7.1777 (Wolfgang Albrecht/Andreas Döhler), in: http://goethe-biographica.de/id/GT01_0385 (Version vom 02.09.2024)). Aufenthalte in Dornburg sind im Tagebuch derweil häufig erwähnt. Die Dornburger Schlösser und das dortige Saaletal zeichnete Goethe in verschiedenen Ansichten (GGz/0116, GGz/0976, GGz/1094, GGz/1095). Die Skizze des Baumes auf einem Felsen bietet keine Anhaltspunkte über den Entstehungskontext. Von Interesse könnte das ungewöhnliche Wachstum des Baumes und seiner Verwurzelung auf dem Felsen gewesen sein, das beispielsweise auch in der ‚Baumstudie‘ (GGz/0117) gezeigt ist.
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Der Foliobogen weist in der Mitte eine horizontale Knickfalte auf, die Hälften sind für unterschiedliche Zeichnungen verwendet worden, die verschieden ausgerichtet sind. Es ist ein Lichtrand entlang der Kanten der Oberhälfte zu erkennen. Einstichlöcher befinden sich den Ecken des ehemals gefalteten Bogens und sind dementsprechend auf der anderen Hälfte gespiegelt.
Femmel vermutet, dass es sich bei der dargestellten Landschaft um das Saaletal bei den Dornburger Schlössern handelt und ein Standpunkt bei den Schlössern am Rande der Felsen gewählt ist. Die Tagebuchnotiz vom 4. Juli 1777 bringt er mit der Entstehung der Zeichnung in Verbindung (vgl. Corpus I, S. 68). Dort schreibt Goethe: „Früh nach Dornburg leidlich helle. Dort ward mir’s wohl. Gezeichnet, Abends nach Cuniz.“ (WA III 1, S. 41 / Online-Edition: GT I, 4.7.1777 (Wolfgang Albrecht/Andreas Döhler), in: http://goethe-biographica.de/id/GT01_0385 (Version vom 02.09.2024)). Aufenthalte in Dornburg sind im Tagebuch derweil häufig erwähnt. Die Dornburger Schlösser und das dortige Saaletal zeichnete Goethe in verschiedenen Ansichten (GGz/0116, GGz/0976, GGz/1094, GGz/1095). Die Skizze des Baumes auf einem Felsen bietet keine Anhaltspunkte über den Entstehungskontext. Von Interesse könnte das ungewöhnliche Wachstum des Baumes und seiner Verwurzelung auf dem Felsen gewesen sein, das beispielsweise auch in der ‚Baumstudie‘ (GGz/0117) gezeigt ist.
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
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