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Zeichnung

Aufgehender Mond am Fluss

1777

Inventarnummer
GGz/1535
Inventarnummer
GGz/1535
PID
pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209723

Braunes Papier; schwarze, braune und weiße Kreide

Aufgrund seines Motivs wird das Blatt der Gruppe der Mondscheinzeichnungen zugeordnet. Goethe ordnete sie in späteren Jahren in eine Reihe meteorologischer Zeichnungen ein (vgl. Corpus I, S. 65). Dargestellt ist eine nächtliche Flusslandschaft im Vollmond, über der einige Nebelschleier hängen.

Die weiche Strichführung mit Kreide in schwarz, braun und weiß bedingt den atmosphärischen Gesamteindruck der Zeichnung. Das braune Papier ist an allen vier Seiten beschnitten, wobei der Beschnitt aufgrund des Anschnitts des Stempels auf der Rückseite wohl – zumindest teilweise – nachträglich erfolgte.

Der von Ludwig Münz formulierte Zweifel an Zuschreibung und Datierung erscheint in Betrachtung des Blattes nicht schlüssig. Femmels Datierung auf das Jahr 1777 orientiert sich an den anderen Mondscheinzeichnungen und den entsprechenden Tagebucheinträgen (vgl. Corpus I, S. 64): Tagebucheinträge vom 13.01.1777 (WA III 1, S. 31), 14.01.1777 (WA III 1, S. 31), 15.01.1777 (WA III 1, S. 31), 17.02.1777 (WA III 1, S. 34), 09.11.1777 (WA III 1, S. 53), 12.11.1777 (WA III 1, S. 53) und 13.11.1777 (WA III 1, S. 53) sowie Briefe an Charlotte von Stein vom 10./11.12.1777 (WA IV 3, S. 200), 02.01.1779 (WA IV 4, S. 1) und 03.01.1779 (WA IV 4, S. 1).

Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24

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