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Zeichnung
Mondscheinlandschaft
1776 - 1777
- Inventarnummer
- GGz/1061
- Inventarnummer
- GGz/1061
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209720
Papier mit roter Schnittfärbung; Bleistift (gewischt)
Aufgrund seines Motivs wird das Blatt der Gruppe der Mondscheinzeichnungen zugeordnet. Dargestellt ist eine Landschaft, die über einer Baumreihe eine Mondsichel zeigt. Femmel formuliert im Titel der Darstellung den Hinweis auf eine Mühle, die jedoch auch er mit einem Fragezeichen versieht (Vgl. Corpus I, S. 65). Möglich wäre, dass es sich bei der aufragenden Silhouette am linken Bildrand um eine solche handelt.
Die Zeichnung ist mit Bleistift in einer Wischtechnik angefertigt, die den atmosphärischen Eindruck der Szenerie noch unterstreicht. Das Blatt selbst ist zweifach gefaltet, die Darstellung beschränkt sich auf ein Bildfeld oben rechts auf dem Papierbogen. Der linke und der untere Rand des Blattes sind mit einer roten Schnittfärbung versehen. An allen Seiten finden sich am Rand der Darstellung Einstichlöcher, die durch die Faltung des Blattes gespiegelt sind.
Die Datierung geht auf die (motivische) Nähe zu zwei weiteren Monddarstellungen zurück: GGz/1164 und GGz/1165. Aufgrund seiner Motivik vermutet Femmel, das Blatt korrespondiere mit verschiedenen Tagebuchnotizen und Briefstellen über "Mondscheine" (vgl. Corpus I, S. 64): Tagebucheinträge vom 13.01.1777 (WA III 1, S. 31), 14.01.1777 (WA III 1, S. 31), 15.01.1777 (WA III 1, S. 31), 17.02.1777 (WA III 1, S. 34), 09.11.1777 (WA III 1, S. 53), 12.11.1777 (WA III 1, S. 53) und 13.11.1777 (WA III 1, S. 53) sowie Briefe an Charlotte von Stein vom 10./11.12.1777 (WA IV 3, S. 200), 02.01.1779 (WA IV 4, S. 1) und 03.01.1779 (WA IV 4, S. 1).
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Die Zeichnung ist mit Bleistift in einer Wischtechnik angefertigt, die den atmosphärischen Eindruck der Szenerie noch unterstreicht. Das Blatt selbst ist zweifach gefaltet, die Darstellung beschränkt sich auf ein Bildfeld oben rechts auf dem Papierbogen. Der linke und der untere Rand des Blattes sind mit einer roten Schnittfärbung versehen. An allen Seiten finden sich am Rand der Darstellung Einstichlöcher, die durch die Faltung des Blattes gespiegelt sind.
Die Datierung geht auf die (motivische) Nähe zu zwei weiteren Monddarstellungen zurück: GGz/1164 und GGz/1165. Aufgrund seiner Motivik vermutet Femmel, das Blatt korrespondiere mit verschiedenen Tagebuchnotizen und Briefstellen über "Mondscheine" (vgl. Corpus I, S. 64): Tagebucheinträge vom 13.01.1777 (WA III 1, S. 31), 14.01.1777 (WA III 1, S. 31), 15.01.1777 (WA III 1, S. 31), 17.02.1777 (WA III 1, S. 34), 09.11.1777 (WA III 1, S. 53), 12.11.1777 (WA III 1, S. 53) und 13.11.1777 (WA III 1, S. 53) sowie Briefe an Charlotte von Stein vom 10./11.12.1777 (WA IV 3, S. 200), 02.01.1779 (WA IV 4, S. 1) und 03.01.1779 (WA IV 4, S. 1).
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
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