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Zeichnung

Dornburger Schlösser

1776

Inventarnummer
GGz/0116
Inventarnummer
GGz/0116
PID
pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209710

Bleistift (gewischt), Pinsel in Grau (teilweise laviert)

Provenienz

1832 | Erbschaft von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an seine Enkel Walther Wolfgang von Goethe (1818-1885), Wolfgang Maximilian von Goethe (1820-1883) und Alma von Goethe (1827-1844) [1].

1885 | Erbschaft von Walther Wolfgang von Goethe (1818-1885) an die Familien Vulpius und Henckel-Donnersmarck [2].

1885 | Stiftung der Familien Graf Leo Henckel von Donnersmarck (1829-1895) und Dr. Felix Vulpius (1814-1895) an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [3].

Quellen zur Provenienz

[1] Testament Johann Wolfgang von Goethes vom 6. Januar 1831: „Ich ernenne meine drey Enkel Walther, Wolfgang und Alma von Goethe zu meinen Universal=Erben [...].“

[2] Testament von Walther Wolfgang von Goethe vom 24. September 1883, und dessen Präzisierung vom 10. März 1885: „die von Goetheschen (großväterlichen) Sammlungen: die Übergabe einerseits und Besitzergreifung andererseits, hat nur durch Aushändigung und Empfangnahme der betreffenden Schlüssel, seither in den Händen der verwittweten Frau Direktorin Schuchardt statt zu finden!“. Da die im Testament erwähnten Schlüssel aus der Verwaltung Schuchardts nicht die Schlüssel zur Wohnung Walther von Goethes in der Mansarde des Goethehauses einschlossen, fielen damit die dort befindlichen Gegenstände nicht dem Großherzogtum, sondern in der Erbfolge von August von Goethe und seiner Gattin Ottilie (geb. Pogwisch) den Familien Vulpius und Henckel-Donnersmarck zu.

[3] Stiftungsurkunden betreffend "die Errichtung des Goethe-Nationalmuseums" mit Verzeichnis der von Graf Leo Henckel von Donnersmarck und Felix Vulpius für das Goethe-Nationalmuseum gestifteten Gegenstände (GSA 114/108); Stempel „Graf L. Henckel v. D. u. Dr. F. Vulpius Stiftung“ [GND-ID: 1213271533].

Laura Lisa Beier, 2026-06-24
Beschriftung

Auf der Rückseite unten rechts eigenhändig mit Bleistift vier Verszeilen für Frau v. Stein: "Ich bin eben nirgend geborgen/ Fern an die holde Saale hier/ Verfolgen mich manche Sorgen/ Und meine Liebe zu dir./ Dornburg 16 Oktbr. 76 G."; Stempel "STIFTUNG GRAF HENCKEL v. D. u. Dr. F. VULPIUS

Auf der Rückseite unten rechts eigenhändig mit Bleistift vier Verszeilen für Frau v. Stein: "Ich bin eben nirgend geborgen/ Fern an die holde Saale hier/ Verfolgen mich manche Sorgen/ Und meine Liebe zu dir./ Dornburg 16 Oktbr. 76 G."; Stempel "STIFTUNG GRAF HENCKEL v. D. u. Dr. F. VULPIUS

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