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Zeichnung
Bauerngehöft
1776
- Inventarnummer
- GGz/1149
- Inventarnummer
- GGz/1149
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209688
Bleistift, Feder in Grau, Pinsel in Grau (laviert)
Dargestellt ist der Gebäudekomplex eines Bauerngehöfts. Die Perspektive ist teilweise unsauber, der architektonische Zusammenhang der Gebäudeteile teilweise unklar.
Die Zeichnung ist skizzenhaft ausgeführt. Das Motiv nimmt die untere Hälfte des Foliobogens ein, er in der Mitte eine horizontale Faltkante aufweist. Einstichlöcher finden sich in den oberen Ecken der unteren Hälfte und sind an der Faltkante gespiegelt.
Die schnelle, skizzenhafte Linienführung, die auf die Erfassung von Licht- und Schattenwerten bedacht ist, aber die perspektivische Korrektheit außer Acht lässt, entspricht dem Festhalten eines flüchtigen Eindrucks, bei dem es eher um eine gefühlte Impression als eine vollendete Form geht (vgl. Maisak 1996, S. 72). Möglicherweise ist die Zeichnung in der Natur, auf einer der Reisen Goethes durch das Thüringer Land entstanden, eine Lokalisierung des Ortes ist allerdings nicht möglich. Landschaften mit Hütten und Bauernhäuser sind ein häufiges Motiv der Zeichnungen aus den ersten zehn Weimarer Jahren, über das er in einem Brief an den Maler Friedrich Müller vom 12. Juni 1780 schreibt (WA IV 4, S. 233-234 / Online-Edition: GB 4, Nr. 113, in: http://goethe-biographica.de/id/GB04_BR113_0 (Version vom 02.09.2024)).
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Die Zeichnung ist skizzenhaft ausgeführt. Das Motiv nimmt die untere Hälfte des Foliobogens ein, er in der Mitte eine horizontale Faltkante aufweist. Einstichlöcher finden sich in den oberen Ecken der unteren Hälfte und sind an der Faltkante gespiegelt.
Die schnelle, skizzenhafte Linienführung, die auf die Erfassung von Licht- und Schattenwerten bedacht ist, aber die perspektivische Korrektheit außer Acht lässt, entspricht dem Festhalten eines flüchtigen Eindrucks, bei dem es eher um eine gefühlte Impression als eine vollendete Form geht (vgl. Maisak 1996, S. 72). Möglicherweise ist die Zeichnung in der Natur, auf einer der Reisen Goethes durch das Thüringer Land entstanden, eine Lokalisierung des Ortes ist allerdings nicht möglich. Landschaften mit Hütten und Bauernhäuser sind ein häufiges Motiv der Zeichnungen aus den ersten zehn Weimarer Jahren, über das er in einem Brief an den Maler Friedrich Müller vom 12. Juni 1780 schreibt (WA IV 4, S. 233-234 / Online-Edition: GB 4, Nr. 113, in: http://goethe-biographica.de/id/GB04_BR113_0 (Version vom 02.09.2024)).
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
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