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Zeichnung
Parkpartie mit Brücke (recto); Wehr und Treppe vor Felswand (verso)
1776
- Inventarnummer
- GGz/1115
Bleistift, Feder in Grau, Pinsel in Grau und Braun (laviert) (recto); Bleistift, Pinsel in Grau (laviert) (verso)
Das Blatt zeigt auf der Vorderseite eine Parklandschaft, rückseitig eine Felsformation im Mondlicht, vor der Wasser über ein Stauwehr fließt.
Die vorderseitige Zeichnung ist vornehmlich mit Feder und Pinsel getuscht, wobei besonders der rechtseitige Baum heraussticht, der mit der Feder und einem kräftigeren Strich gezeichnet ist. Die Rückseite ist in ihrer Erscheinung durch die gleichmäßige Lavierung uniformer. Das Blatt ist an allen Seiten beschnitten. Es finden sich an allen Seiten mittig Einstichlöcher, hinzu kommen zwei kleine Löcher in der Mitte des Blattes. Die Rückseite weist zwei Tintenflecken auf.
Femmel äußert (vor allem für die Vorderseite) Zweifel an der Zuschreibung, die sich aus den stilistischen Abweichungen sowie aus dem Papier ergeben, das für keine andere Goethezeichnung nachweisbar ist (vgl. Corpus I, S. 58). Denkbar wäre, dass die Vorderseite entweder innerhalb eines Zeichenunterrichts entstand (vergleichbare stilistische Auffälligkeiten finden sich etwa bei Zusammenarbeiten mit Lieber [z.B. GGz/1309]) oder es sich um eine Nachzeichnung nach unbekannter Vorlage handelt. Die Datierung der Rückseite ist nicht gesichert, sie könnte auch später (in der nachitalienischen Zeit?) entstanden sein.
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Die vorderseitige Zeichnung ist vornehmlich mit Feder und Pinsel getuscht, wobei besonders der rechtseitige Baum heraussticht, der mit der Feder und einem kräftigeren Strich gezeichnet ist. Die Rückseite ist in ihrer Erscheinung durch die gleichmäßige Lavierung uniformer. Das Blatt ist an allen Seiten beschnitten. Es finden sich an allen Seiten mittig Einstichlöcher, hinzu kommen zwei kleine Löcher in der Mitte des Blattes. Die Rückseite weist zwei Tintenflecken auf.
Femmel äußert (vor allem für die Vorderseite) Zweifel an der Zuschreibung, die sich aus den stilistischen Abweichungen sowie aus dem Papier ergeben, das für keine andere Goethezeichnung nachweisbar ist (vgl. Corpus I, S. 58). Denkbar wäre, dass die Vorderseite entweder innerhalb eines Zeichenunterrichts entstand (vergleichbare stilistische Auffälligkeiten finden sich etwa bei Zusammenarbeiten mit Lieber [z.B. GGz/1309]) oder es sich um eine Nachzeichnung nach unbekannter Vorlage handelt. Die Datierung der Rückseite ist nicht gesichert, sie könnte auch später (in der nachitalienischen Zeit?) entstanden sein.
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Bezüge im Wissensnetz
Material (3)
Goethe-Texte- 153
- 205
- Bleistift, Feder in Grau, Pinsel in Grau und Braun (laviert) (recto); Bleistift, Pinsel in Grau (laviert) (verso)