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Zeichnung
Hütte unter Bäumen am Wasser
1775
- Inventarnummer
- GGz/1287
- Inventarnummer
- GGz/1287
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209683
Untersatz aus braunem Papier, Rahmenlinien mit Feder in Schwarz und Pinsel in Grau auf dem Untersatz; Bleistift, Feder in Schwarz, Pinsel in Grau (laviert)
Die Zeichnung steht vermutlich in Zusammenhang mit Goethes erster Schweizreise im Sommer 1775 und zeigt eine Waldgegend mit einem See, an dessen Ufer eine Hütte und eine an einen Baum gelegte Staffagefigur zu sehen sind. Die Komposition ist blattfüllend angelegt, wobei sich die Frage stellt, inwieweit dieser Umstand auf einen nachträglichen Beschnitt des Blatts zurückgeht.
Die Zeichnung ist auf ein braunes Untersatzpapier aufgezogen und mit einer doppelten Rahmenlinie aus zwei mit Feder gezogenen Linien umrandet, deren Zwischenraum mit brauner Tusche und Pinsel koloriert ist. Auf dem Untersatz finden sich an allen Seiten (jeweils etwa einen Zentimeter von der Zeichnung entfernt) Einstichlöcher.
Das Blatt findet bei Schuchardt Erwähnung, der dazu schreibt: "Johann Wolfgang von Goethe. Eine Hütte unter Bäumen an stehendem Wasser, das die ganze Breite des Bildes einnimmt. Getuschte Federz." (Schuchardt 1848, S. 265).
Provenienz
1832 | Erbschaft von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an seine Enkel Walther Wolfgang von Goethe (1818-1885), Wolfgang Maximilian von Goethe (1820-1883) und Alma von Goethe (1827-1844) [1].
1885 | Vermächtnis von Walther Wolfgang von Goethe (1818-1885) an das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach [2].
1885 | Stiftung des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [3].
Quellen zur Provenienz
[1] Testament Johann Wolfgang von Goethes vom 6. Januar 1831: „Ich ernenne meine drey Enkel Walther, Wolfgang und Alma von Goethe zu meinen Universal=Erben [...].“
[2] Testament von Walther Wolfgang von Goethe vom 24. September 1883: "Ich ernenne das Großherzogthum Sachsen - den Staat - zum Erben des, aus dem Nachlaß meines seligen Großvaters des Geheimerathes Johann Wolfgang von Goethe herrührenden, in der Stadt Weimar belegenen Immobiliarbesitzes. [...] Der genannte Erbe erhält weiter: die, ebenfalls aus dem Nachlasse meines Großvaters herrührenden, im Goethehaus verwahrten Sammlungen von Bildern, Medaillen, Mineralien, Kunstwerken aller Art, u.s.w."; Schuchardt 1848/1, S. 265, Nr. 326.
[3] Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach: Stiftungsbrief des Goethe-Nationalmuseums, Wartburg bei Eisenach, 8. August 1885.
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Die Zeichnung ist auf ein braunes Untersatzpapier aufgezogen und mit einer doppelten Rahmenlinie aus zwei mit Feder gezogenen Linien umrandet, deren Zwischenraum mit brauner Tusche und Pinsel koloriert ist. Auf dem Untersatz finden sich an allen Seiten (jeweils etwa einen Zentimeter von der Zeichnung entfernt) Einstichlöcher.
Das Blatt findet bei Schuchardt Erwähnung, der dazu schreibt: "Johann Wolfgang von Goethe. Eine Hütte unter Bäumen an stehendem Wasser, das die ganze Breite des Bildes einnimmt. Getuschte Federz." (Schuchardt 1848, S. 265).
Provenienz
1832 | Erbschaft von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an seine Enkel Walther Wolfgang von Goethe (1818-1885), Wolfgang Maximilian von Goethe (1820-1883) und Alma von Goethe (1827-1844) [1].
1885 | Vermächtnis von Walther Wolfgang von Goethe (1818-1885) an das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach [2].
1885 | Stiftung des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [3].
Quellen zur Provenienz
[1] Testament Johann Wolfgang von Goethes vom 6. Januar 1831: „Ich ernenne meine drey Enkel Walther, Wolfgang und Alma von Goethe zu meinen Universal=Erben [...].“
[2] Testament von Walther Wolfgang von Goethe vom 24. September 1883: "Ich ernenne das Großherzogthum Sachsen - den Staat - zum Erben des, aus dem Nachlaß meines seligen Großvaters des Geheimerathes Johann Wolfgang von Goethe herrührenden, in der Stadt Weimar belegenen Immobiliarbesitzes. [...] Der genannte Erbe erhält weiter: die, ebenfalls aus dem Nachlasse meines Großvaters herrührenden, im Goethehaus verwahrten Sammlungen von Bildern, Medaillen, Mineralien, Kunstwerken aller Art, u.s.w."; Schuchardt 1848/1, S. 265, Nr. 326.
[3] Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach: Stiftungsbrief des Goethe-Nationalmuseums, Wartburg bei Eisenach, 8. August 1885.
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
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- Untersatz aus braunem Papier, Rahmenlinien mit Feder in Schwarz und Pinsel in Grau auf dem Untersatz; Bleistift, Feder in Schwarz, Pinsel in Grau (laviert)
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