Bild anklicken für die vergrößerbare Ansicht (IIIF).

Zeichnung

Studienblatt mit Tannen und Bergspitzen

1775

Inventarnummer
GGz/1059
Inventarnummer
GGz/1059
PID
pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209672

Bleistift (teilweise gewischt)

Die Zeichnung entstand vermutlich während Goethes erster Schweizreise im Sommer 1775. Im Zentrum des Blattes ist ein bewaldeter Berghang darstellt, darüber sind fragmentarisch einige Bergspitzen zu sehen.

Die Art der Zeichenlinien unterliegt in dieser Darstellung starker Variation, von angedeuteten, feinen Schraffuren in der Mitte des Hangs zu kräftigen, das Papier durchdrückenden Strichen am Motiv der Tanne links. Eine vertikale Knickfalte zeugt von der Handhabung des Blattes. Es finden sich an allen Seiten mittig Einstichlöcher. Durch das Wasserzeichen und die Struktur der Abrisskante, lässt sich das Blatt der Zeichnung GGz/0088 zuordnen, die als zwei Teile zusammengenommen einen vollständigen Papierbogen bilden.

Auf einem alten Passepartout, das sich nicht erhalten hat, vermutete eine Bearbeiternotiz von Wahl, es handle sich um eine Darstellung der Schweizreise von 1775 „I. Schweizer Reise?". Für diese Datierung spricht auch das Papier (vgl. Corpus I, S. 57).

Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24

Bezüge im Wissensnetz

Zugehöriger Ort (3)

Weitere Quellen

Wird dargestellt durch (1)

Weitere Quellen
Cookie-Einstellungen