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Zeichnung

Kapellchen am Hang

1776

Inventarnummer
GGz/1007

Bleistift, Pinsel in Grau (teilweise laviert)

Dargestellt ist eine Landschaft mit einer Hügelkette an deren Hang ein kleines Bauwerk zwischen Bäumen steht. Das Gebäude, bestehend aus einem Sockel, Säulen und einer Kuppel, ist bisher als „Kapellchen“ bezeichnet worden, es handelt sich wohl eher um einen Tempietto. Auf einer naheliegenden Hügelkuppe ist ein Kreuz zu erkennen.

Am linken Rand des Blattes befindet sich eine vertikale Knickfalte, die hier auch den linken Rand der Darstellung markiert.

Femmel äußert Zweifel an der Zuschreibung der Zeichnung an Goethe. Das Motiv und die „Zaghaftigkeit und Bravheit der Technik“ erscheinen ihm untypisch (vgl. Corpus I, S. 57). Eine stilistische Verwandtschaft oder Abhängigkeit erkennt er zu den Zeichnungen von Georg Melchior Kraus aus der Zeit der gemeinsamen (dritten) Harzreise. Sein angeführtes Vergleichsbeispiel lässt sich aufgrund einer falsch genannten Inventarnummer nicht mehr nachvollziehen und der Vergleich zu Kraus ist nicht überzeugend. Trotz des überlieferten Hinweises von Wahl in einer Passepartoutnotiz zu einer „gl. Zeichnung Belvedere“ konnte bisher keine weitere Zeichnung des Motivs im Bestand der Klassik Stiftung Weimar ausfindig gemacht werden.

Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Beschriftung

Auf dem Passepartout Bearbeitervermerk von Wahl: "gl. Zeichnung Belvedere" (eine Replik war nicht zu ermitteln)

Bezüge im Wissensnetz

Material (3)

Goethe-Texte
  • 144
  • 215
  • Bleistift, Pinsel in Grau (teilweise laviert)

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KSW-Projekte

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Weitere Quellen

Zugehöriger Ort (1)

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