Bild anklicken für die vergrößerbare Ansicht (IIIF).
Zeichnung
Teufelsstein
1775
- Inventarnummer
- GGz/0105
- Inventarnummer
- GGz/0105
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209662
Die Zeichnung entstand während Goethes erster Schweizreise im Sommer 1775 und zeigt eine Studie des Teufelssteins. Goethe zeichnete den Felsblock, für den (zusammen mit der Teufelsbrücke) die Gegend der Schöllenen-Schlucht bekannt ist mit einer Staffagefigur davor, die die Größenverhältnisse verdeutlicht und bei der es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den Reisegefährten Jakob Ludwig Passavant handelt. Mit wenigen dynamischen Strichen ist gedreht auf der rechten Seite des Bogens eine Berglandschaft mit Hütte angedeutet.
Die Darstellung ist mit leichter Hand in Bleistift ausgeführt. An allen Seiten des Blattes finden sich mittig Einstichlöcher. Der Bogen hat mittig zwei vertikale Knickfalten, sodass davon ausgegangen werden kann, dass das Blatt gefaltet genutzt wurde, um die beiden Darstellungen zu zeichnen. Die Ränder des Bogens weisen einen Lichtschaden auf.
Das Motiv verweist auf einen entsprechenden Eintrag im Tagebuch vom 21. Juni 1775, in dem Goethe dezidiert erwähnt, dass er gezeichnet habe (vgl. WA III 1, S. 6 / Online-Edition: GT I, 21.6.1775 (Wolfgang Albrecht/Andreas Döhler), in: http://goethe-biographica.de/id/GT01_0007 (Version vom 02.09.2024)). Auch in ‚Dichtung und Wahrheit‘ findet sich eine Beschreibung der Gegend und dem Versuch sie zu zeichnen, mit dem Goethe selbst wohl nicht zufrieden war: „Den 21sten halb sieben Uhr aufwärts; die Felsen wurden immer mächtiger und schrecklicher; der Weg bis zum Teufelsstein, bis zum Anblick der Teufelsbrücke immer mühseliger. Meinem Gefährten beliebte es, hier auszuruhen; er munterte mich auf, die bedeutenden Ansichten zu zeichnen. Die Umrisse mochten mir gelingen, aber es trat nichts hervor, nichts zurück; für dergleichen Gegenstände hatte ich keine Sprache“ (WA I 29, S. 121).
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Die Darstellung ist mit leichter Hand in Bleistift ausgeführt. An allen Seiten des Blattes finden sich mittig Einstichlöcher. Der Bogen hat mittig zwei vertikale Knickfalten, sodass davon ausgegangen werden kann, dass das Blatt gefaltet genutzt wurde, um die beiden Darstellungen zu zeichnen. Die Ränder des Bogens weisen einen Lichtschaden auf.
Das Motiv verweist auf einen entsprechenden Eintrag im Tagebuch vom 21. Juni 1775, in dem Goethe dezidiert erwähnt, dass er gezeichnet habe (vgl. WA III 1, S. 6 / Online-Edition: GT I, 21.6.1775 (Wolfgang Albrecht/Andreas Döhler), in: http://goethe-biographica.de/id/GT01_0007 (Version vom 02.09.2024)). Auch in ‚Dichtung und Wahrheit‘ findet sich eine Beschreibung der Gegend und dem Versuch sie zu zeichnen, mit dem Goethe selbst wohl nicht zufrieden war: „Den 21sten halb sieben Uhr aufwärts; die Felsen wurden immer mächtiger und schrecklicher; der Weg bis zum Teufelsstein, bis zum Anblick der Teufelsbrücke immer mühseliger. Meinem Gefährten beliebte es, hier auszuruhen; er munterte mich auf, die bedeutenden Ansichten zu zeichnen. Die Umrisse mochten mir gelingen, aber es trat nichts hervor, nichts zurück; für dergleichen Gegenstände hatte ich keine Sprache“ (WA I 29, S. 121).
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Bezüge im Wissensnetz
Teil der Sammlung (30)
Museumsbestand (KSW)30 Einträge — alle anzeigen →
Handelt über (12)
KSW-ProjekteThemen (7)
Weitere Quellen7 Einträge anzeigen
Zugehöriger Ort (4)
Goethe-TexteObjektbeschreibung (3)
Goethe-TexteHat Dimension (2)
Goethe-TexteWird angeführt von (2)
Goethe-TexteWird dargestellt durch (1)
Weitere QuellenPräsentationstext (1)
Museumsbestand (KSW)1 Einträge — alle anzeigen →