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Zeichnung
Berghütte bei Vitznau
1775
- Inventarnummer
- GGz/0090
- Inventarnummer
- GGz/0090
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209642
Die Zeichnung entstand während Goethes erster Schweizreise im Sommer 1775. Dargestellt ist eine Berghütte, deren Dach mit Steinen beschwert ist.
Die Darstellung ist mit leichter Hand in Bleistift ausgeführt. An allen Seiten finden sich mittig am Blatt Einstichlöcher. Die Rückseite weist Pinsel- und Federproben auf.
Am rechten Rand ist eigenhändig von unten nach oben der Vermerk: „N. die Steine dunckel das Holzwerk heller und durch den ausblickenden dunckeln Grund erhaben“. Unten rechts ebenfalls eigenhändig „bey Itzenau [Vitznau] d. 19.“ Beide verweisen auf den Tagebucheintrag vom 19. Juni 1775, in dem Goethe die Reise von Vitznach nach Gersau über den Vierwaldstätter See beschreibt (WA III 1, S. 6 / Online-Edition: GT I, 19.6.1775 (Wolfgang Albrecht/Andreas Döhler), in: http://goethe-biographica.de/id/GT01_0005 (Version vom 02.09.2024)). In ‚Dichtung und Wahrheit‘ findet ebenfalls ein Eintrag hierzu (WA I 29, S. 119).
Die Zeichnung gehört zu den 16 Blättern, die Goethe laut Ruland für die Arbeit an ‚Dichtung und Wahrheit‘ heranzog und die sich in einem „alten Umschlag vereinigt in Goethes Bibliothek“ (Ruland 1892, S. 95) fanden.
Provenienz
1832 | Erbschaft von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an seine Enkel Walther Wolfgang von Goethe (1818-1885), Wolfgang Maximilian von Goethe (1820-1883) und Alma von Goethe (1827-1844) [1].
1885 | Vermächtnis von Walther Wolfgang von Goethe (1818-1885) an das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach [2].
1885 | Stiftung des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [3].
Quellen zur Provenienz
[1] Testament Johann Wolfgang von Goethes vom 6. Januar 1831: "Ich ernenne meine drey Enkel Walther, Wolfgang und Alma von Goethe zu meinen Universal=Erben [...]."
[2] Testament von Walther Wolfgang von Goethe vom 24. September 1883: "Ich ernenne das Großherzogthum Sachsen - den Staat - zum Erben des, aus dem Nachlaß meines seligen Großvaters des Geheimerathes Johann Wolfgang von Goethe herrührenden, in der Stadt Weimar belegenen Immobiliarbesitzes. [...] Der genannte Erbe erhält weiter: die, ebenfalls aus dem Nachlasse meines Großvaters herrührenden, im Goethehaus verwahrten Sammlungen von Bildern, Medaillen, Mineralien, Kunstwerken aller Art, u.s.w."; Ruland 1892, S. 95: „Die zweite […] Sammlung betrifft die erste Schweizer-Reise von 1775, genauer den mit seinem Landsmann Passavant in den Tagen vom 17ten bis 25ten Juni in die Urkantone und auf den Gotthard unternommenen Ausflug. Die sechzehn Blatt fanden sich in einem alten Umschlag vereinigt in Goethes Bibliothek, wo sie wahrscheinlich geruht haben, seitdem der Dichter sie beim Entstehen der Bücher XVIII und XIX von Dichtung und Wahrheit zu Rathe gezogen.“
[3] Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach: Stiftungsbrief des Goethe-Nationalmuseums, Wartburg bei Eisenach, 8. August 1885.
Mira Claire Zadrozny, 2025-08-14
Die Darstellung ist mit leichter Hand in Bleistift ausgeführt. An allen Seiten finden sich mittig am Blatt Einstichlöcher. Die Rückseite weist Pinsel- und Federproben auf.
Am rechten Rand ist eigenhändig von unten nach oben der Vermerk: „N. die Steine dunckel das Holzwerk heller und durch den ausblickenden dunckeln Grund erhaben“. Unten rechts ebenfalls eigenhändig „bey Itzenau [Vitznau] d. 19.“ Beide verweisen auf den Tagebucheintrag vom 19. Juni 1775, in dem Goethe die Reise von Vitznach nach Gersau über den Vierwaldstätter See beschreibt (WA III 1, S. 6 / Online-Edition: GT I, 19.6.1775 (Wolfgang Albrecht/Andreas Döhler), in: http://goethe-biographica.de/id/GT01_0005 (Version vom 02.09.2024)). In ‚Dichtung und Wahrheit‘ findet ebenfalls ein Eintrag hierzu (WA I 29, S. 119).
Die Zeichnung gehört zu den 16 Blättern, die Goethe laut Ruland für die Arbeit an ‚Dichtung und Wahrheit‘ heranzog und die sich in einem „alten Umschlag vereinigt in Goethes Bibliothek“ (Ruland 1892, S. 95) fanden.
Provenienz
1832 | Erbschaft von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an seine Enkel Walther Wolfgang von Goethe (1818-1885), Wolfgang Maximilian von Goethe (1820-1883) und Alma von Goethe (1827-1844) [1].
1885 | Vermächtnis von Walther Wolfgang von Goethe (1818-1885) an das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach [2].
1885 | Stiftung des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [3].
Quellen zur Provenienz
[1] Testament Johann Wolfgang von Goethes vom 6. Januar 1831: "Ich ernenne meine drey Enkel Walther, Wolfgang und Alma von Goethe zu meinen Universal=Erben [...]."
[2] Testament von Walther Wolfgang von Goethe vom 24. September 1883: "Ich ernenne das Großherzogthum Sachsen - den Staat - zum Erben des, aus dem Nachlaß meines seligen Großvaters des Geheimerathes Johann Wolfgang von Goethe herrührenden, in der Stadt Weimar belegenen Immobiliarbesitzes. [...] Der genannte Erbe erhält weiter: die, ebenfalls aus dem Nachlasse meines Großvaters herrührenden, im Goethehaus verwahrten Sammlungen von Bildern, Medaillen, Mineralien, Kunstwerken aller Art, u.s.w."; Ruland 1892, S. 95: „Die zweite […] Sammlung betrifft die erste Schweizer-Reise von 1775, genauer den mit seinem Landsmann Passavant in den Tagen vom 17ten bis 25ten Juni in die Urkantone und auf den Gotthard unternommenen Ausflug. Die sechzehn Blatt fanden sich in einem alten Umschlag vereinigt in Goethes Bibliothek, wo sie wahrscheinlich geruht haben, seitdem der Dichter sie beim Entstehen der Bücher XVIII und XIX von Dichtung und Wahrheit zu Rathe gezogen.“
[3] Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach: Stiftungsbrief des Goethe-Nationalmuseums, Wartburg bei Eisenach, 8. August 1885.
Mira Claire Zadrozny, 2025-08-14
Beschriftung
Unten rechts mit Bleistift von Goethe lokalisiert und datiert: "bey Izenau d. 19"; am Rand rechts quer geschrieben: "NB die Steine dunckel das Holzwerk heller und durch den ausblickenden dunckeln Grund erhaben."
Unten rechts mit Bleistift von Goethe lokalisiert und datiert: "bey Izenau d. 19"; am Rand rechts quer geschrieben: "NB die Steine dunckel das Holzwerk heller und durch den ausblickenden dunckeln Grund erhaben."
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