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Zeichnung
Waldlandschaft mit Wasserfall in der Schweiz
1775
- Inventarnummer
- GGz/0083
- Inventarnummer
- GGz/0083
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209637
Feder in Grau, Pinsel in Grau (teilweise laviert)
Die Zeichnung entstand während Goethes erster Schweizreise im Sommer 1775 und zeigt die Ansicht eines Wasserfalls in einer Wandlandschaft mit umgestürztem Baum.
Die Darstellung läuft zum unteren Bildrand aus, sodass nicht die gesamte Fläche des Blattes genutzt wird. An allen vier Seiten finden sich mittig am Blatt Einstichlöcher.
Maisak beschreibt den Wasserfall als Leitmotiv, der Goethes Schweizreise „[v]om Rheinfall in Schaffhausen an begleitete“ (Maisak 1996, S. 60). Sie verweist auf Landschaften von Alexander Thiele, Salomon Geßner oder Christian Georg Schütz d.Ä., die der Komposition als Vorbild herangezogen haben könnte (vgl. ebd.). Von Carl Lieber liegt eine ähnliche Darstellung vor (GGz/1307), von der Femmel vermutet, sie sei eine Kopie des Goethe‘schen Blattes (vgl. Corpus I, S. 50), allerdings weisen die Blätter einige Differenzen auf, sodass man eher von einer Bezugnahme sprechen müsste. Ein ähnliches Motiv weisen zwei weitere Goethezeichnungen auf (GGz/1129 und GGz/1034).
Ein eigenhändiger Vermerk auf der Rückseite (oben links) „d 17 Jun“ datiert die Zeichnung. Mittig auf der Rückseite „17 Juni 75 / Rigi“ wurde von Ruland hinzugefügt. Im Tagebuch findet sich die Erwähnung des Wasserfalls am 18. Juni: „das Wasserfalls Rascheln“ (WA III 1, S. 6 / Online-Edition: GT I, 18.6.1775 (Wolfgang Albrecht/Andreas Döhler), in: http://goethe-biographica.de/id/GT01_0004 (Version vom 02.09.2024)). In ‚Dichtung und Wahrheit‘ kommt der Wasserfall erst später vor, nämlich nach einer Szene am Gotthard (vgl. WA I 29, S. 131 und GGz/0094).
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Die Darstellung läuft zum unteren Bildrand aus, sodass nicht die gesamte Fläche des Blattes genutzt wird. An allen vier Seiten finden sich mittig am Blatt Einstichlöcher.
Maisak beschreibt den Wasserfall als Leitmotiv, der Goethes Schweizreise „[v]om Rheinfall in Schaffhausen an begleitete“ (Maisak 1996, S. 60). Sie verweist auf Landschaften von Alexander Thiele, Salomon Geßner oder Christian Georg Schütz d.Ä., die der Komposition als Vorbild herangezogen haben könnte (vgl. ebd.). Von Carl Lieber liegt eine ähnliche Darstellung vor (GGz/1307), von der Femmel vermutet, sie sei eine Kopie des Goethe‘schen Blattes (vgl. Corpus I, S. 50), allerdings weisen die Blätter einige Differenzen auf, sodass man eher von einer Bezugnahme sprechen müsste. Ein ähnliches Motiv weisen zwei weitere Goethezeichnungen auf (GGz/1129 und GGz/1034).
Ein eigenhändiger Vermerk auf der Rückseite (oben links) „d 17 Jun“ datiert die Zeichnung. Mittig auf der Rückseite „17 Juni 75 / Rigi“ wurde von Ruland hinzugefügt. Im Tagebuch findet sich die Erwähnung des Wasserfalls am 18. Juni: „das Wasserfalls Rascheln“ (WA III 1, S. 6 / Online-Edition: GT I, 18.6.1775 (Wolfgang Albrecht/Andreas Döhler), in: http://goethe-biographica.de/id/GT01_0004 (Version vom 02.09.2024)). In ‚Dichtung und Wahrheit‘ kommt der Wasserfall erst später vor, nämlich nach einer Szene am Gotthard (vgl. WA I 29, S. 131 und GGz/0094).
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Beschriftung
Rückseite, linke obere Ecke eigenhändige Datierung mit Bleistift: "d 17 Jun". Blattmitte mit Graphit: "17 Juni 75 / Rigi". Rückseite Stempel "GOETHE-NATIONAL-MUSEUM-WEIMAR".
Rückseite, linke obere Ecke eigenhändige Datierung mit Bleistift: "d 17 Jun". Blattmitte mit Graphit: "17 Juni 75 / Rigi". Rückseite Stempel "GOETHE-NATIONAL-MUSEUM-WEIMAR".
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