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Zeichnung

Porträtskizzen

1775

Inventarnummer
GGz/0082
Inventarnummer
GGz/0082
PID
pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209633
Die Zeichnung entstand während Goethes erster Schweizreise im Sommer 1775. Sie zeigt Porträtskizzen zweier sitzender Personen sowie in entgegengesetzter Ausrichtung zwei Profilköpfe. Femmel vermutet, dass die Zeichnung während des Aufenthalts im Wirtshaus „zum Ochsen“ am 17. Juni entstanden ist (vgl. Corpus I, S. 49). Schneider-Seidel schreibt zu diesem Blatt: „Es wurde gezeichnet in der Gaststube, Porträtstudien im Sinn von Lavaters Physiognomischen Fragmenten: eine Frau, rundlich, gedrungen, in Innerschweizer Tracht mit Schwefelhütchen, in sich ruhend; eine ausgemergelte ältere Person mit großem Strohhut, nachdenklich; ein wohlgeschnittenes Männerprofil; das spitznasige eines Knaben“ (Schnyder-Seidel 1989, S. 51-52).

Die Darstellung ist mit leichter Hand in Bleistift ausgeführt. Oben und unten finden sich mittig am Blatt Einstichlöcher.

Der eigenhändige Vermerk am unteren rechten Rand des Blattes „d. 17 Juni“ verweist auf einen Tagebucheintrag (vgl. WA III 1, S. 5 / Online-Edition: GT I, 17.6.1775 (Wolfgang Albrecht/Andreas Döhler), in: http://goethe-biographica.de/id/GT01_0003 (Version vom 02.09.2024)).

Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Beschriftung

Eigenhändig datiert: "d. 17 Juni"

Eigenhändig datiert: "d. 17 Juni"

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