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Zeichnung
Frankfurter Stadtmauer und Skizze eines Buschwerks
1773 - 1775
- Inventarnummer
- GGz/0030
- Inventarnummer
- GGz/0030
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209608
Das Blatt zeigt rechts einen Teil der Stadtmauer von Frankfurt, die aus einer erhöhten Perspektive dargestellt ist. Die genaue Lokalisierung des Abschnitts der zu Beginn des 19. Jahrhunderts abgetragenen Mauer und die Zuordnung des gezeigten Turmes ist bislang nicht zweifelsfrei möglich. Links ist eine Studie von Buschwerk erkennbar, die keinen unmittelbaren Zusammenhang mit der nebenstehenden Zeichnung aufweist. Ein rückseitiger Bleistiftvermerk deutet auf das Vilbeler Tor, jedoch gab es in Frankfurt kein Stadttor, dass diese Bezeichnung trägt.
Beide Zeichnungen sind skizzenhaft mit Bleistift ausgeführt. Das Papier ist oben abgetrennt, die anderen Seiten weisen die Schöpfkante auf. Vom gleichen Bogen stammt auch das Papier der Zeichnung GGz/0031. Das Blatt wurde vormals in gefaltetem Zustand genutzt. Mittig zeugt eine vertikale Knickfalte hiervon. An der rechten Blatthälfte finden sich oben und unten mittig Einstichlöcher.
Eine spätere Gouache der Frankfurter Stadtmauer aus dem Goethehaus gesehen, die Carl Theodor Reiffenstein 1858 als rekonstruierte Ansicht zur Illustration von ‚Dichtung und Wahrheit‘ entwarf, weist deutliche Ähnlichkeiten in der Perspektive auf, wenngleich es sich nicht um denselben Mauerabschnitt zu handeln scheint (Carl Theodor Reiffenstein: ‚Blick aus den oberen Fenstern des Goethehauses gegen die Stadtbefestigung‘,Historisches Museum Frankfurt, Inv. Nr. C09290. Vgl. Wolfgang P. Cilleßen/ Aude-Line Schamschula (Hg.): Alles verschwindet! Carl Theodor Reiffenstein (1820-1893), Bildchronist des alten Frankfurt, Ausstellungskatalog Historisches Museum Frankfurt, Frankfurt (Main) 2022, S. 160.)
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Beide Zeichnungen sind skizzenhaft mit Bleistift ausgeführt. Das Papier ist oben abgetrennt, die anderen Seiten weisen die Schöpfkante auf. Vom gleichen Bogen stammt auch das Papier der Zeichnung GGz/0031. Das Blatt wurde vormals in gefaltetem Zustand genutzt. Mittig zeugt eine vertikale Knickfalte hiervon. An der rechten Blatthälfte finden sich oben und unten mittig Einstichlöcher.
Eine spätere Gouache der Frankfurter Stadtmauer aus dem Goethehaus gesehen, die Carl Theodor Reiffenstein 1858 als rekonstruierte Ansicht zur Illustration von ‚Dichtung und Wahrheit‘ entwarf, weist deutliche Ähnlichkeiten in der Perspektive auf, wenngleich es sich nicht um denselben Mauerabschnitt zu handeln scheint (Carl Theodor Reiffenstein: ‚Blick aus den oberen Fenstern des Goethehauses gegen die Stadtbefestigung‘,Historisches Museum Frankfurt, Inv. Nr. C09290. Vgl. Wolfgang P. Cilleßen/ Aude-Line Schamschula (Hg.): Alles verschwindet! Carl Theodor Reiffenstein (1820-1893), Bildchronist des alten Frankfurt, Ausstellungskatalog Historisches Museum Frankfurt, Frankfurt (Main) 2022, S. 160.)
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Beschriftung
Numerierung "I 5bc" - auf die Anfänge einer Systematik für einen Wasserzeichenkatalog im GNM aus dem Jahre 1910 zu beziehen
Numerierung "I 5bc" - auf die Anfänge einer Systematik für einen Wasserzeichenkatalog im GNM aus dem Jahre 1910 zu beziehen
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