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Zeichnung

Dame am Spinett

1772 - 1775

Inventarnummer
GGz/0073
Inventarnummer
GGz/0073
PID
pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209576

Feder in Braun

Das Blatt gehört zur Gruppe der frühen Zeichnungen und zeigt die Figurenstudie einer Frau am Spinett.

Das Papier weist unten und rechts die Schöpfkante auf und wurde an den anderen beiden Seiten unregelmäßig zugeschnitten. An allen Seiten finden sich mittig Einstichlöcher. Am linken Rand ist eine mit Bleistift gezogene vertikale Linie erkennbar.

Verschiedentlich wurde die Identität der dargestellten Frau diskutiert. Ruland bringt sie mit Goethes Schwester Cornelia in Verbindung (vgl. Ruland 1896, S. 189). Hans Wahl vermutet, dass es sich um Lili Schönemann handle (vgl. Wahl 1932, Anm. zum Titelblatt)

Die von Femmel vorgeschlagene Datierung um 1775 geht auf Marie Schuettes Vergleich mit der Darstellung des Arbeitszimmers in Frankfurt zurück, die sich auf einem Brief an Auguste von Stolberg vom 7. März 1775 findet (Corpus VIb Nr. 174; Online-Edition: GB 2, Nr. 207 (Elke Richter / Georg Kurscheidt), in: http://goethe-biographica.de/id/GB02_BR207_0 (Version vom 02.09.2024)).

Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24

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