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Zeichnung

Leuchter mit brennender Kerze

1770

Inventarnummer
GGz/1917
Inventarnummer
GGz/1917
PID
pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209561

Bleistift, schwarze Kreide

Das Blatt gehört zur Gruppe der frühen Zeichnungen und zeigt eine brennende Kerze in einem Halter.

Die Zeichnung ist mit kräftigem Strich ausgeführt, der teils auf die Rückseite durchdrückt. Das Papier wurde an allen Seiten unregelmäßig beschnitten. In der Mitte ist eine horizontale Knickfalte erkennbar. Ein einzelnes Einstichloch ist mittig an der oberen Kante sichtbar.


Provenienz

1832 | Erbschaft von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an seine Enkel Walther Wolfgang von Goethe (1818-1885), Wolfgang Maximilian von Goethe (1820-1883) und Alma von Goethe (1827-1844) [1].

1885 | Erbschaft von Walther Wolfgang von Goethe (1818-1885) an die Familien Vulpius und Henckel-Donnersmarck [2].

Februar 1929 | Verkauf von Walther Vulpius (1860-1944) an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [3].

Quellen zur Provenienz

[1] Testament Johann Wolfgang von Goethes vom 6. Januar 1831: „Ich ernenne meine drey Enkel Walther, Wolfgang und Alma von Goethe zu meinen Universal=Erben [...].“

[2] Testament von Walther Wolfgang von Goethe vom 24. September 1883, und dessen Präzisierung vom 10. März 1885: „die von Goetheschen (großväterlichen) Sammlungen: die Übergabe einerseits und Besitzergreifung andererseits, hat nur durch Aushändigung und Empfangnahme der betreffenden Schlüssel, seither in den Händen der verwittweten Frau Direktorin Schuchardt statt zu finden!“. Da die im Testament erwähnten Schlüssel aus der Verwaltung Schuchardts nicht die Schlüssel zur Wohnung Walther von Goethes in der Mansarde des Goethehauses einschlossen, fielen damit die dort befindlichen Gegenstände nicht dem Großherzogtum, sondern in der Erbfolge von August von Goethe und seiner Gattin Ottilie (geb. Pogwisch) den Familien Vulpius und Henckel-Donnersmarck zu.

[3] Sammlerstempel „Dr. W. Vulpius“; Vgl. Wahl 1929, S. 318; Erwerb von 33 Goethezeichnungen von Walther Vulpius die in zwei Einträgen im GNM-Neuerwerbungsbuch verzeichnet sind, dabei ist unklar, welchem der beiden Einträge die Zeichnungen jeweils zuzuordnen sind: GNM Neuerwerbungsbuch (1912-1929), S. 188, Nr. 59: „Vier Handzeichnungen Goethes“; GNM Neuerwerbungsbuch (1912-1929), S. 189, Nr. 68: „29 Goethesche Handzeichnungen aus dem Besitze der Familie Vulpius-Weimar.“


Im Rahmen eines Forschungsprojekts unterlaufen die Goethezeichnungen derzeit einer wissenschaftlichen Neubewertung. Das aufgerufene Blatt befindet sich noch in Bearbeitung.

Mehr Informationen zum Forschungsprojekt: https://www.klassik-stiftung.de/forschung/forschungsaktivitaeten/forschungsprojekte/corpus-der-goethezeichnungen/

Falls Sie Hinweise zu dieser oder einer anderen Goethezeichnung haben, freuen wir uns über eine Nachricht an: graphische.sammlungen@klassik-stiftung.de


Mira Claire Zadrozny, 2025-10-07
Beschriftung

Besitzvermerk auf der Rückseite: "8. Dr. W. Vulpius"

Besitzvermerk auf der Rückseite: "8. Dr. W. Vulpius"

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