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Zeichnung
Treppe im Frankfurter Goethehaus
1768 - 1770
- Inventarnummer
- GGz/0040
- Inventarnummer
- GGz/0040
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209516
Papier aus Versatzstücken zusammengesetzt; Bleistift (gewischt), Rahmenlinien mit Bleistift und Feder in Schwarz
Das Blatt, das aus der Mappe der Juvenilia stammt, gehört zur Gruppe der frühen Zeichnungen und zeigt eine Ansicht der Treppe im Frankfurter Goethehaus. Auffällig ist die Perspektive, die das Absatzgeländer des ersten [?] Stocks in bildparalleler Ausrichtung darstellt, mit den nach oben und unten führenden Steigen dahinter. Die Zeichnung wird durch eine Bleistiftlinie gerahmt, der gesamte Bogen ist mit einer zweiten Rahmung in schwarzer Feder versehen.
Das Papier ist an allen Kanten beschnitten und weist an den Rändern vormals abgeschnittene Streifen auf, die nachträglich wieder angefügt wurden.
Goethe beschreibt die Architektur der Treppe und ihre Planung (die größtenteils durch seinen Vater erfolgte) in ‚Dichtung und Wahrheit‘ eingehend (vgl. WA I 27, S. 228). Femmel sieht in der Zeichnung einen Beleg für den Stellenwert, den Goethe der Bauaufgabe des Treppenhauses beimaß. Auch ordnet er sie einigen Aussagen zu, nach denen sich Goethe unter Anleitung von Johann Ludwig Ernst Morgenstern in perspektivischen Konstruktionen übte (vgl. Corpus I, S. 33 sowie WA I 27, S. 212-213).
Femmel beschreibt zudem, dass es möglich sei, dass Morgenstern selbst Teile der Zeichnung ausgearbeitet hat (vgl. Corpus I, S. 33). Denkbar ist auch eine Mitwirkung Johann Georg Trautmanns.
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Das Papier ist an allen Kanten beschnitten und weist an den Rändern vormals abgeschnittene Streifen auf, die nachträglich wieder angefügt wurden.
Goethe beschreibt die Architektur der Treppe und ihre Planung (die größtenteils durch seinen Vater erfolgte) in ‚Dichtung und Wahrheit‘ eingehend (vgl. WA I 27, S. 228). Femmel sieht in der Zeichnung einen Beleg für den Stellenwert, den Goethe der Bauaufgabe des Treppenhauses beimaß. Auch ordnet er sie einigen Aussagen zu, nach denen sich Goethe unter Anleitung von Johann Ludwig Ernst Morgenstern in perspektivischen Konstruktionen übte (vgl. Corpus I, S. 33 sowie WA I 27, S. 212-213).
Femmel beschreibt zudem, dass es möglich sei, dass Morgenstern selbst Teile der Zeichnung ausgearbeitet hat (vgl. Corpus I, S. 33). Denkbar ist auch eine Mitwirkung Johann Georg Trautmanns.
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
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