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Zeichnung

Stillleben im Treppenwinkel

1770

Inventarnummer
GGz/0023
Inventarnummer
GGz/0023
PID
pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209513
Das Blatt, das aus der Mappe der Juvenilia stammt, gehört zur Gruppe der frühen Zeichnungen und zeigt die Ansicht einer Außentreppe mit Stillleben aus diversen Behältnissen. Neben der nach oben zu einer Tür führenden Treppe ist die schräge Verkleidung eines Kellereingangs sichtbar. Die Gegenstände teilen sich in eine dunkel schattierte Anhäufung im Vordergrund und eine weiter hinten liegende Ansammlung rechts der Architektur.

Das Papier ist an der linken Kante zugeschnitten, an den anderen Seiten ist die Schöpfkante erkennbar. Der Bogen weist eine vertikale Knickfalte auf und scheint vormals in gefaltetem Zustand genutzt worden zu sein. Hierauf verweisen Einstichlöcher, die oben und unten mittig zu sehen sind und sich jeweils spiegeln. Links und rechts finden sich am unteren Blattrand kleine Markierungen in Bleistift, deren genaue Funktion jedoch noch nicht weiter bestimmt werden konnte.

Aufgrund eines Vermerks in ‚Dichtung und Wahrheit‘, laut dem Goethe 1769 unter Anleitung von Johann Ludwig Ernst Morgenstern an Stillleben arbeitete (WA I 27, S. 213) datiert Femmel die Zeichnung in den Zeitraum 1769-1174 (vgl. Corpus I, S. 32).

Es ist denkbar, dass die Zeichnung von anderer Hand stammt. Möglicherweise bezieht sie sich zudem auf eine bislang nicht identifizierte Vorlage.

Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24

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  • 537
  • Bleistift

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