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Zeichnung
Porträtstudie
1765 - 1768
- Inventarnummer
- GGz/0058
- Inventarnummer
- GGz/0058
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209425
Im Oktober 1765 zog Goethe mit 16 Jahren nach Leipzig, um sein Jurastudium aufzunehmen. Dort machte er Bekanntschaft mit Adam Friedrich Oeser, der 1864 zum Direktor der Leipziger Kunstakademie ernannt worden war. Unter Oesers Anleitung befasste sich Goethe neben den eigenen zeichnerischen Studien auch mit der zeitgenössischen Kunsttheorie. So entstanden in den Jahren von 1765 bis 1768 Zeichnungen, die Goethes Studienalltag wie auch sein wachsendes Interesse an der Kunst darlegen. Die hier vorliegende Bleistiftzeichnung entstand in dieser Zeit. Sie zeigt die Porträtstudie eines Mannes im Profil in einem ovalen Bildausschnitt im oberen Drittel des Blattes. Am unteren Rand schließt sich eine lateinische Bildunterschrift an, die den Dargestellten als ‚Debelius‘ benennt. Denkbar ist, dass das Blatt ursprünglich aus einem Freundschaftsalbum stammt.
Horizontal findet sich eine Knickfalte. Oben und unten sind mittig am Blatt Einstichlöcher sichtbar. Papier mit dem gleichen Wasserzeichen und einer ähnlich unregelmäßigen Schnittkante am linken Rand weist auch das Blatt einer vergleichbaren Porträtstudie GGz/0057 auf.
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Horizontal findet sich eine Knickfalte. Oben und unten sind mittig am Blatt Einstichlöcher sichtbar. Papier mit dem gleichen Wasserzeichen und einer ähnlich unregelmäßigen Schnittkante am linken Rand weist auch das Blatt einer vergleichbaren Porträtstudie GGz/0057 auf.
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Beschriftung
Kalligraphische Beischrift mit brauner Tinte: Deliciae Aonidum, clarus DEBELIUS hic est: Una saepe nouem vir tenet iste manu. Gloria Musarum. Vorder- und Rückseite mit Bleistift: "1"; Rückseite Stempel "GOETHE-NATIONAL-MUSEUM WEIMAR"
Kalligraphische Beischrift mit brauner Tinte: Deliciae Aonidum, clarus DEBELIUS hic est: Una saepe nouem vir tenet iste manu. Gloria Musarum. Vorder- und Rückseite mit Bleistift: "1"; Rückseite Stempel "GOETHE-NATIONAL-MUSEUM WEIMAR"
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