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Zeichnung
Paar beim Schachspiel
1765 - 1768
- Inventarnummer
- GGz/0059
- Inventarnummer
- GGz/0059
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209421
Bleistift, schwarze Kreide (gewischt)
Im Oktober 1765 zog Goethe mit 16 Jahren nach Leipzig, um sein Jurastudium aufzunehmen. Dort machte er Bekanntschaft mit Adam Friedrich Oeser, der 1864 zum Direktor der Leipziger Kunstakademie ernannt worden war. Unter Oesers Anleitung befasste sich Goethe neben den eigenen zeichnerischen Studien auch mit der zeitgenössischen Kunsttheorie. So entstanden in den Jahren von 1765 bis 1768 Zeichnungen, die Goethes Studienalltag wie auch sein wachsendes Interesse an der Kunst darlegen. Die hier vorliegende Bleistiftzeichnung entstand in dieser Zeit. Sie zeigt eine höfische Gesellschaft, in deren Mitte ein Paar beim Schachspielen zu sehen ist. Eine rückseitige Beschriftung verweist auf die Identität der Dargestellten: „H. von Burgsdorf und Mad[emois]elle Gottsched […]“.
Das beschnittene Blatt weist an alles vier Seiten mittig Einstichlöcher auf.
Die Zeichnung stammt aus dem Nachlass von Christian Gottfried Hermann, mit dem Goethe in Leipzig befreundet war. Mitunter wurde auch eine Zuschreibung an Hermann diskutiert (vgl. Corpus I, S. 19-20)
Provenienz
Vor 1813 | Schenkung von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an Christian Gottfried Hermann (1743-1813) [1].
Vor 1891 | Erwerb durch Albert Anders, Leipzig, Erwerbsart unbekannt [2].
1891 | Stiftung von Albert Anders, Leipzig an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [3].
Quellen zur Provenienz
[1] Vgl. Corpus I, S. 12, Nr. 3; wahrscheinlich Schenkung bereits in der Leipziger Studienzeit vor 1875; gehört zu den 32 Zeichnungen Goethes und Hermanns aus dessen Nachlass.
[2] Sammlerstempel „Albert Anders Leipzig“ auf einigen der 32 Zeichnungen.
[3] Ruland 1892, S. 14: „Herr Anders stiftete zu gleicher Zeit noch 32 Skizzen von der Hand Goethes und Hermanns aus denselben Jahren 1766-1768, eine werthvolle Ergänzung dieser Reliquien aus Goethes Jugend."
Mira Claire Zadrozny, 2025-10-07
Das beschnittene Blatt weist an alles vier Seiten mittig Einstichlöcher auf.
Die Zeichnung stammt aus dem Nachlass von Christian Gottfried Hermann, mit dem Goethe in Leipzig befreundet war. Mitunter wurde auch eine Zuschreibung an Hermann diskutiert (vgl. Corpus I, S. 19-20)
Provenienz
Vor 1813 | Schenkung von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an Christian Gottfried Hermann (1743-1813) [1].
Vor 1891 | Erwerb durch Albert Anders, Leipzig, Erwerbsart unbekannt [2].
1891 | Stiftung von Albert Anders, Leipzig an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [3].
Quellen zur Provenienz
[1] Vgl. Corpus I, S. 12, Nr. 3; wahrscheinlich Schenkung bereits in der Leipziger Studienzeit vor 1875; gehört zu den 32 Zeichnungen Goethes und Hermanns aus dessen Nachlass.
[2] Sammlerstempel „Albert Anders Leipzig“ auf einigen der 32 Zeichnungen.
[3] Ruland 1892, S. 14: „Herr Anders stiftete zu gleicher Zeit noch 32 Skizzen von der Hand Goethes und Hermanns aus denselben Jahren 1766-1768, eine werthvolle Ergänzung dieser Reliquien aus Goethes Jugend."
Mira Claire Zadrozny, 2025-10-07
Beschriftung
Rückseite mit Bleistift von Hermann(Schuette) bezeichnet: "H. von Burgsdorf spielt mit Madelle Gottsched Schach". Rückseite mit Bleistift: "2c4 (hochgestellt); 5", Stempel "GOETHE-NATIONAL-MUSEUM WEIMAR"
Rückseite mit Bleistift von Hermann(Schuette) bezeichnet: "H. von Burgsdorf spielt mit Madelle Gottsched Schach". Rückseite mit Bleistift: "2c4 (hochgestellt); 5", Stempel "GOETHE-NATIONAL-MUSEUM WEIMAR"
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