Bild anklicken für die vergrößerbare Ansicht (IIIF).
Zeichnung
Lesende Figur im Lehnstuhl (recto); Porträtskizzen (verso)
1765 - 1768
- Inventarnummer
- GGz/0016
- Inventarnummer
- GGz/0016
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209392
Bleistift (recto); Bleistift (verso)
Im Oktober 1765 zog Goethe mit 16 Jahren nach Leipzig, um sein Jurastudium aufzunehmen. Dort machte er Bekanntschaft mit Adam Friedrich Oeser, der 1864 zum Direktor der Leipziger Kunstakademie ernannt worden war. Unter Oesers Anleitung befasste sich Goethe neben den eigenen zeichnerischen Studien auch mit der zeitgenössischen Kunsttheorie. So entstanden in den Jahren von 1765 bis 1768 Zeichnungen, die Goethes Studienalltag wie auch sein wachsendes Interesse an der Kunst darlegen. Die hier vorliegende Bleistiftzeichnung entstand in dieser Zeit. Vorderseitig ist die Skizze eines lesenden Mannes in einem Sessel zu sehen, rückseitig sind Porträtskizzen erkennbar.
Das Blatt ist an allen vier Seiten beschnitten und weist eine horizontale Knickfalte im oberen Drittel auf. Auf der Rückseite findet sich ein verschnittener Stempelabdruck, der als „Albert Anders Leipzig“ identifiziert werden kann.
Ob es sich tatsächlich um eine Zeichnung von Goethe handelt, ist fraglich. Denkbar wäre auch, dass Goethes Jugendfreund Christian Gottfried Hermann, aus dessen Nachlass die Zeichnung stammt, sie anfertigte. Zur Gruppe dieser Zeichnungen gehören auch GGz/0011, GGz/0012, GGz/0013, GGz/0014, GGz/0015, GGz/0017, GGz/0018, GGz/0019 und GGz/0044 die von der gleichen Hand stammen könnten.
Provenienz
Vor 1813 | Schenkung von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an Christian Gottfried Hermann (1743-1813) [1].
Vor 1891 | Erwerb durch Albert Anders, Leipzig, Erwerbsart unbekannt [2].
1891 | Stiftung von Albert Anders, Leipzig an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [3].
Quellen zur Provenienz
[1] Vgl. Corpus I, S. 12, Nr. 3; wahrscheinlich Schenkung bereits in der Leipziger Studienzeit vor 1875; gehört zu den 32 Zeichnungen Goethes und Hermanns aus dessen Nachlass.
[2] Sammlerstempel „Albert Anders Leipzig“ auf einigen der 32 Zeichnungen.
[3] Ruland 1892, S. 14: „Herr Anders stiftete zu gleicher Zeit noch 32 Skizzen von der Hand Goethes und Hermanns aus denselben Jahren 1766-1768, eine werthvolle Ergänzung dieser Reliquien aus Goethes Jugend."
Mira Claire Zadrozny, 2025-10-07
Das Blatt ist an allen vier Seiten beschnitten und weist eine horizontale Knickfalte im oberen Drittel auf. Auf der Rückseite findet sich ein verschnittener Stempelabdruck, der als „Albert Anders Leipzig“ identifiziert werden kann.
Ob es sich tatsächlich um eine Zeichnung von Goethe handelt, ist fraglich. Denkbar wäre auch, dass Goethes Jugendfreund Christian Gottfried Hermann, aus dessen Nachlass die Zeichnung stammt, sie anfertigte. Zur Gruppe dieser Zeichnungen gehören auch GGz/0011, GGz/0012, GGz/0013, GGz/0014, GGz/0015, GGz/0017, GGz/0018, GGz/0019 und GGz/0044 die von der gleichen Hand stammen könnten.
Provenienz
Vor 1813 | Schenkung von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an Christian Gottfried Hermann (1743-1813) [1].
Vor 1891 | Erwerb durch Albert Anders, Leipzig, Erwerbsart unbekannt [2].
1891 | Stiftung von Albert Anders, Leipzig an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [3].
Quellen zur Provenienz
[1] Vgl. Corpus I, S. 12, Nr. 3; wahrscheinlich Schenkung bereits in der Leipziger Studienzeit vor 1875; gehört zu den 32 Zeichnungen Goethes und Hermanns aus dessen Nachlass.
[2] Sammlerstempel „Albert Anders Leipzig“ auf einigen der 32 Zeichnungen.
[3] Ruland 1892, S. 14: „Herr Anders stiftete zu gleicher Zeit noch 32 Skizzen von der Hand Goethes und Hermanns aus denselben Jahren 1766-1768, eine werthvolle Ergänzung dieser Reliquien aus Goethes Jugend."
Mira Claire Zadrozny, 2025-10-07
Beschriftung
Von Hermanns Hand (Schuette) die Beischrift: "H D Pfeil"
Von Hermanns Hand (Schuette) die Beischrift: "H D Pfeil"
Bezüge im Wissensnetz
Teil der Sammlung (28)
Museumsbestand (KSW)28 Einträge — alle anzeigen →