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Zeichnung
Porträtskizzen
1765 - 1768
- Inventarnummer
- GGz/0013
- Inventarnummer
- GGz/0013
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209385
Im Oktober 1765 zog Goethe mit 16 Jahren nach Leipzig, um sein Jurastudium aufzunehmen. Dort machte er Bekanntschaft mit Adam Friedrich Oeser, der 1864 zum Direktor der Leipziger Kunstakademie ernannt worden war. Unter Oesers Anleitung befasste sich Goethe neben den eigenen zeichnerischen Studien auch mit der zeitgenössischen Kunsttheorie. So entstanden in den Jahren von 1765 bis 1768 Zeichnungen, die Goethes Studienalltag wie auch sein wachsendes Interesse an der Kunst darlegen. Auf dem auffällig kleinen Bogen sind zwei Porträtstudien erkennbar. Ein Männerkopf im Profil auf der unteren Blatthälfte ist durchgestrichen. Im oberen Bereich des Papierbogens ist ein der Kopf einer Frau mit Haube en face erkennbar, der jedoch deutlich kleiner dargestellt ist.
Die Bleistiftzeichnung weist mittig am oberen Rand ein Einstichloch auf.
Ob es sich tatsächlich um eine Zeichnung von Goethe handelt, ist fraglich. Denkbar wäre auch, dass Goethes Jugendfreund Christian Gottfried Hermann, aus dessen Nachlass die Zeichnung stammt, sie anfertigte. Zur Gruppe dieser Zeichnungen gehören auch GGz/0011, GGz/0012, GGz/0014, GGz/0015, GGz/0016, GGz/0017, GGz/0018, GGz/0019 und GGz/0044, die von der gleichen Hand stammen könnten.
Provenienz
Vor 1813 | Schenkung von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an Christian Gottfried Hermann (1743-1813) [1].
Vor 1891 | Erwerb durch Albert Anders, Leipzig, Erwerbsart unbekannt [2].
1891 | Stiftung von Albert Anders, Leipzig an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [3].
Quellen zur Provenienz
[1] Vgl. Corpus I, S. 12, Nr. 3; wahrscheinlich Schenkung bereits in der Leipziger Studienzeit vor 1875; gehört zu den 32 Zeichnungen Goethes und Hermanns aus dessen Nachlass.
[2] Sammlerstempel „Albert Anders Leipzig“ auf einigen der 32 Zeichnungen.
[3] Ruland 1892, S. 14: „Herr Anders stiftete zu gleicher Zeit noch 32 Skizzen von der Hand Goethes und Hermanns aus denselben Jahren 1766-1768, eine werthvolle Ergänzung dieser Reliquien aus Goethes Jugend."
Mira Claire Zadrozny, 2025-10-07
Die Bleistiftzeichnung weist mittig am oberen Rand ein Einstichloch auf.
Ob es sich tatsächlich um eine Zeichnung von Goethe handelt, ist fraglich. Denkbar wäre auch, dass Goethes Jugendfreund Christian Gottfried Hermann, aus dessen Nachlass die Zeichnung stammt, sie anfertigte. Zur Gruppe dieser Zeichnungen gehören auch GGz/0011, GGz/0012, GGz/0014, GGz/0015, GGz/0016, GGz/0017, GGz/0018, GGz/0019 und GGz/0044, die von der gleichen Hand stammen könnten.
Provenienz
Vor 1813 | Schenkung von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an Christian Gottfried Hermann (1743-1813) [1].
Vor 1891 | Erwerb durch Albert Anders, Leipzig, Erwerbsart unbekannt [2].
1891 | Stiftung von Albert Anders, Leipzig an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [3].
Quellen zur Provenienz
[1] Vgl. Corpus I, S. 12, Nr. 3; wahrscheinlich Schenkung bereits in der Leipziger Studienzeit vor 1875; gehört zu den 32 Zeichnungen Goethes und Hermanns aus dessen Nachlass.
[2] Sammlerstempel „Albert Anders Leipzig“ auf einigen der 32 Zeichnungen.
[3] Ruland 1892, S. 14: „Herr Anders stiftete zu gleicher Zeit noch 32 Skizzen von der Hand Goethes und Hermanns aus denselben Jahren 1766-1768, eine werthvolle Ergänzung dieser Reliquien aus Goethes Jugend."
Mira Claire Zadrozny, 2025-10-07
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