Brief
An Leopold Friedrich Franz Fürst zu Dessau (20. Juni 1793)
Durchlauchtigster Fürst
gnädigster Herr,
Der Graf d’Ecquevilly wünscht daß die ihm bestimmte Summe seiner Gemahlinn in Mannheim ausgezahlt werde, da der Ort seines Aufenthaltes ungewiß ist, ich habe auch deßhalb das nöthige besorgt.
Die Banquiers Bansa und Reus werden ihr für Rechnung Durch des Herzogs die Summe auszahlen, die Cammer zu Weimar wird das Remboursement besorgen und Ew Durchl haben die Güte dorthin die Wiedererstattung zu richten.
Hierbey folgt ein Brief des Grafen Ich kann die Nachricht hinzufügen daß die erste Paralelle ohne sonderlichen Widerstand der Franzosen eröffnet worden.
Zu Gnaden empfehlend
Ew Durch
Lager bey Marienborn unterthänigsten
d. 20 Jun 1793. Goethe
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