Brief

Von Christiane Vulpius (Goethe) (10. März 1802)

G. C. Steffany sei betrübt, weil er glaube, daß M. F. Rabe für 1000 Taler als Baumeister angestellt werden solle. - Über weitere Besuche, die sie empfangen habe; Erwähnung des Bürgermeisters K. A. Schultze. - Hinsichtlich der Vorbereitung von Kotzebues "Deutschen Kleinstädtern" sei noch alles in heftiger Bewegung, und Kotzebue sei ganz doll. Er wolle jetzt nach Paris gehen. Von einer Spukgeschichte wolle sie mündlich erzählen. Am Stadthaus habe kürzlich ein Zettel mit der Drohung gehangen, daß es demnächst abbrennen werde. - Über einen Brand im Hause J. A. B. Rühlmanns. - Sie sei viel mit J. H. und N. Meyer zusammen. N. Meyer wünsche zu erfahren, ob Loder das Skelett haben wolle. - Gute Wünsche für G.s Arbeiten; nur mache nicht zu viel Äulichen. Mit R. C. E. Niethammer und C. L. Asverus aus Jena sei sie am letzten Sonntag in Belvedere zusammen gewesen.

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