Brief
Von Christiane Vulpius (Goethe) (18. August 1797)
Die Nachricht, daß G. nun Frankfurt verlassen und in die Schweiz reisen werde, mache V. ganz traurig. Inständige Bitte, G. möge sich nicht in Gefahr begeben und keinesfalls nach Italien gehen. Über eine leichte Erkrankung Augusts, die wahrscheinlich noch von der Reise herrühre. - V. brauche für verschiedene persönliche Anschaffungen Geld. Bitte um Wein. - Über Postein- und -ausgänge sowie über den Besuch der Erbprinzessin Amalie Friederike von Baden und ihrer Töchter Friederike und Maria; die ältere (Friederike) solle sich mit dem schwedischen König (Gustav IV. Adolf) verlobt haben.
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