Brief
Von Friedrich Maximilian von Klinger (28. November 1824)
K. habe G.s Grüße sowie die des Großherzogs Karl August und der Großherzogin Luise, übermittelt durch Erbgroßherzogin Maria Pawlowna und Erbgroßherzog Karl Friedrich, erhalten. - Hauptinhalt der Gespräche zwischen K. und Gräfin K. Egloffstein seien G. und Weimar. - K. distanziere sich von der ihm gewidmeten niederträchtigen Schrift gegen G. von C. H. G. Köchy ("Goethe als Mensch und Schriftsteller"). Er habe seine schriftliche Verwerfung, zur öffentlichen Bekanntmachung (im IB der JALZ 1824, Nr. 17, und im "Literarischen Konversationsblatt" 1824, Nr. 97) an Gräfin Egloffstein übersandt. - Dank für das neueste Heft "Über Kunst und Altertum" (V I). - Glückwunsch zum 50-jährigen Dienstjubiläum G.s in Weimar, das K. in Verbundenheit mit G. und dem des eigenen Aufenthalts in Weimar (vgl. G.s Tagebuchnotizen vom 24., 25. und 29. Juni 1776) gedenkend auch festlich begehen werde.
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