Brief

Von Johann Heinrich Meyer (2. Juli 1810)

M. bemühe sich im Namen von Emilie Gore beim Konsistorium wegen des zu errichtenden Denk- und Grabmals (für deren Vater und Schwester Eliza). Für die Beschaffung der von G. gewünschten Radierungen (H. van Swanevelts) habe M. noch nichts tun können. Die Rechnungen des Zeicheninstituts seien an Voigt übergeben worden. - Dank für ein Exemplar der "Farbenlehre" (Tübingen 1810) sowie für einige von G.s Frau übersandte Exemplare von G.s "Werken" A nebst anderen Büchern, u.a. aus Cottas Verlag. Außer F. Weinbrenners Schrift "Über die wesentlichen Teile der Säulenordnungen" (Ruppert 2374) sei keine zur Rezension in der JALZ geeignet; Erwähnung von Kupferstichen, die im MBl erschienen seien. - Über die Hochzeit der Prinzessin Karoline und die Genesung der Prinzessin Maria; erwähnt: das Erbprinzenpaar von Sachsen-Weimar. - Entschuldigung, daß M. nicht an seinen Aufsätzen "Baumwollenmanufaktur" (Stoffgrundlage zu G.s "Wilhelm Meisters Wanderjahren"III 5 und 13, WA I, 25 2, 262-271) und "Hackerts Kunstcharakter" (in: G. "Philipp Hackert", Nachträge, Tübingen 1811, WA I 46, 348-356) weiterarbeiten konnte.

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