Brief

Von Johann Friedrich Heinrich Schlosser an Christiane von Goethe (27. Januar 1809)

C. V. Goethe möge G. mitteilen, daß S. das Project des Theilungsrecesses (zur Erbteilung zwischen G. und Luise Nicolovius; vgl. RA 5, Nr. 1061) bald fertigstellen und übersenden werde. S. entschuldigt die Verzögerung und das verspätete Schreiben nach C. von Goethes Abreise aus Frankfurt. Wenn G. den Entwurf genehmige, werde S. diesen im Namen der beiden Interessenten definitiv abschließen. - Über seine seit dem 31. Dezember 1808 bestehende Verlobung mit S. Du Fay. - Erleichterung über die günstige Aufnahme von T. aus dem Winckel; weitläufige Entschuldigung für sein Empfehlungsschreiben, das nur auf dringende Bitten der Besucherin zustandegekommen sei. - Unserer mündlichen Abrede zufolge und auf Wunsch von J. Schlosser habe er G. Melber gefragt, was die Erben K. E. Goethes ihm für seine ärztliche Betreuung schuldig seien. Dieser wünsche nichts von von bedeutendem Geldeswerth, sondern ein Andenken aus den Büchern der Verstorbenen, etwa ein Exemplar von G.s "Werken" A. Da dieses aber von G.s Mutter für (? N.) Schmidt bestimmt worden sei, lasse J. Schlosser anfragen, ob G. und C. von Goethe zu diesem Geschenk bereit wären (vgl. RA 5, Nr. 1121). - Grüße von M. R. E. Schlosser.

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