Brief
Von Peter Schmid (22. April 1803)
Er habe seine, G. wohl von S.s Weimarer Aufenthalt her (am 12. April 1802) noch erinnerliche, Absicht einer Reise nach Paris verwirklicht, aber infolge einer tödtlichen Krankheit in der Familie nach Trier zurückkehren müssen. Von Trier aus sei er zum Fürsten nach Bruchsal (Graf v. Waldersdorff, Fürstbischof von Speyer oder Kurfürst Klemens Wenzeslaus von Trier) zur Erledigung von Arbeiten gerufen worden. - Noch immer beschäftige ihn die Vervollkommnung seines perspektivischen Instruments, das er zu je einem Friedrichsd'or verkaufen wolle. Sobald er damit zu Stande komme, werde er weiteres berichten. - Seit drei Tagen sei er wieder in Paris, wo er seinen krank zurückgelassenen Freund H. C. Kolbe gesund angetroffen habe. Dieser lasse grüßen. S. wolle während des Sommers in Paris bleiben und fleißig studieren. - Empfehlungen an J. H. Meyer und G. M. Kraus.
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