Brief
Von Karl August Herzog von Sachsen-Weimar und Eisenach (1. März 1801)
K. F. M. P. Graf von Brühl überbringe G. ein Schächtelein von S. von Grotthuß, da S. auf Wunsch König Friedrich Wilhelms III. biß medio Mertz in Berlin bleiben müsse (vgl. RA 3, Nr. 1167). - W. E. F. von Wolzogen werde G. schreiben, wie man mit Gentzen zu rande gekommen sei (vgl. RA 3, Nr. 1144). H. Gentz werde nun sicher 6 Monathe hintereinander in Weimar sein. - Am 10. März werde "Tancred" (G.s Übersetzung) gegeben. Mit Iflands hin kommen zu uns, scheint noch nichts gewiß zu seyn: vom hiesigen Theater bin ich nicht sonderl. erbaut, außer bürgerl. conversatstücken können sie nichts, die Wallensteins gehn erbärml. [...]. - J. F. Reichardts Partitur der "Geisterinsel" (von F. W. Gotter), wo wirckl. schöne Musick darinnen ist, wolle er mitbringen. - Über eine kurze Erkrankung S.s.
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