Brief
Von Ottilie von Goethe (18. August 1820)
Dringende Einladung an G., zusammen mit den Berliner Freunden (C. L. F. Schultz, C. Rauch, F. Tieck und K. F. Schinkel) nach Weimar zu kommen, da jede Annehmlichkeit, die G. seinen Gästen in Jena bereite, für ihn Unannehmlichkeiten mit sich bringe. Zwar sei O. von Goethe noch etwas leidend (Schwangerschaft mit Wolfgang), aber U. von Pogwisch könne sehr gut die Rolle der Hausfrau übernehmen. - Übersendung von Lebensmitteln durch einen besondern Bothen und Ankündigung weiterer Sendungen mit den Bothenfrauen (? u. a. K. Vollbracht), falls G. doch in Jena bleibe. - A. von Goethe werde sobald als möglich dorthin kommen.
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