Brief
Von Karl Christoph Traugott Tauchnitz (14. Mai 1806)
T. habe von A. Zingg dessen ungedruckte Platten, die Arbeit von mehr als 36 Jahren, erworben und verwende auf deren Herausgabe seit zwey Jahren große Sorge, und bedeutende Kosten. In der Anlage mache er G. mit dessen "Kupferstichwerk" (Leipzig 1804 ) in der Hoffnung bekannt, daß G.s Urteil die Angesehensten der Nation zur Unterstützung der Ausgabe ermuntern werde und auch der Weg zur Erbprinzessin gebahnt würde. Hinweis auf die 1. Arbeit von Zinggs neuestem Schüler Fr. A. Richter, zu dessen Ermunterung Zingg eine Denkmünze von Loos in Berlin verfertigen lies. T. wolle diese Erstlinge Richters in seinem Verlag herausgeben und überreiche G. die Abdrüke von diesen beyden richterischen Platten.
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