Brief
An Johanna Fahlmer (etwa Mitte März? 1774)
Nun zum teufel Täntgen was soll das! Nach Lottes Aussage kommen Sie Ende März her, und dem Major domus nicht zu schreiben, keine Ordre für den Tapezier, Speisemeister pp. Verlassen Sie Sich etwa drauf dass Sie die Iris im Lohn haben, und dencken das soll nun alles flincker gehn. Nani. Ein schön Kammermädge hat immer so viel eigne Angelegenheiten, dass pp. Wenn Sie recht artig wären so sollten Sie eine schöne glattgestrichne Eipistel ansenden, worinn, dero sonderbaar aufschwellende hoffnungen nach dem heiligen Pfarrturn, dem Akazia Baum, und dem Fischerfeld mit Poetischen Lackfarben zur Seelenweide solcher Gemüther aufgemahlt wären, die auch ein bissgen gern sich in andern Bespiegeln . . . . . .
Nun dann das wärs was mir so eben auf dem herzen lag, und weiter fürdiesmal nichts als vgl. Faksimile einen schönen Grus an die liebe Frau, ferner vgl. Faksimile eine solche Art Burzelbäume der Freundschafft an Lotten.
und dann zulezt die wahre Monogrammatische Unterschrifft dero Ergebnen dieners vgl. Faksimile
Bezüge im Wissensnetz
Hat Sprache (1)
GZP-Knowledge-Graph- Deutsch
Wurde abgesendet von (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde gesendet an (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde abgesendet aus (1)
GZP-Knowledge-GraphWird angeführt von (1)
GZP-Knowledge-GraphKategorie (1)
GZP-Knowledge-Graph- Brief und Korrespondenz