Brief
Von Friedrich Ludwig Heinrich Waagen (6. August 1800)
G. habe den Künstlern und Kunstliebhabern mit seinen "Propyläen" ein sehr herrliches Geschenk gemacht. W. stimmt den an die Künstler gestellten Forderungen zu. - Er habe sich immer nur in beschränktem Umfang seiner Malerei widmen können; am hiesigen Orte habe man für Gegenstände höherer Kunst gar keinen Sinn. - W. übersendet neben anderen Arbeiten zwei Gemälde zur "Preisaufgabe fürs Jahr 1800" ("Propyläen" III 1) und bittet um G.s Urteil. Bis auf die beiden nach Raffael gestalteten Liktoren bei dem Virginius sei alles sein Eigenthum.
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