Brief

Von Johann Friedrich Heinrich Schlosser (30. April 1822)

Die Zentraldirektion der Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde (u. a. A. von Aretin, L. Büchler, K. von Wangenheim, J. Smidt, J. K. von Fichard und S.) danke für die eingesandte Probe von D. Compters Vergleichung der Jenaer Handschrift (der Chronik des Otto von Freising). K. vom und zum Stein werde nach seiner Rückkehr aus Nassau unterrichtet. Bemerkungen zur Vergleichsprobe, die zu elegant und mit zu grosser Mühe verfertigt sei. Eine Nachbildung der Schriftzüge sei nicht erforderlich, da diese durch die von Compter selbst gefertigte und abgedruckte Schriftprobe im "Archiv der Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtkunde" 1820, Bd. 2, genügend charakterisiert seien (Beilage zu G.s Beitrag "Chronik des Otto von Freisingen"); weitere Ausführungen dazu. - Empfangsbestätigung für G.s Brief vom 22. März unter Hinweis auf die Sendung von S.s Frau (vgl. RA 9, Nr. 1288). - Die für seinen Bruder bestimmte Autographensendung (Briefe G.s an J. F. von Fritsch) werde S. bis zum Eingang der zugesagten Handschriften der übrigen Freunde (Schiller, Herder und Wieland; alle für die Sammlung der Familie Dolomieu; vgl. RA 9, Nr. 1415) aufbewahren. - Über die erledigten finanziellen Aufträge G.s; erwähnt: J. F. von Cotta und B. Dumont. - Empfehlungen von S. und seiner Frau an G.s Familie.

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