Brief
Von Johann Friedrich Reiffenstein (22. Juli 1789)
R. dankt für Zwey Dero letzte an ihn erlaßnen Briefe und den 8. Band von "Goethes Schriften" und entschuldigt sein seltenes Schreiben; die Lektüre des Bandes habe ihm manche Vorfälle und Veranlaßungen von damahls gegenwärtigen Deutschen Freunden erklärt. Das von G. übersandte Paquet mit dem Carnevals Geschenke habe R. erhalten und an Herzogin Anna Amalia und M. A. A. Zucchi weitergereicht. - Nachrichten über Anna Amalias langen Aufenthalt in Neapel. Zucchi arbeite sich täglich von 6 Uhr Morgens bis 5 Uhr Nachmittags, an blühende Gesundheit hauchenden Gemählden krank. G. möge kommen, diesem Unwesen mit steuern zu helfen. Auch könne er G. mündlich beßer als schriftlich danken, daß Anna Amalia ihn beständig mit Merkmahlen gnädigster Zufriedenheit und zu letzt noch mit einer goldenen Tabatiere beglückt habe, was er G.s freundschaftlicher Feder und nachherigen mündlichen Einflüsterungen zu verdanken habe. - Über geleistete Zahlungen - unter anderem an Herrn (? J. T., d. J.) Mayer aus Göttingen für K. P. Moritz und für die Anschaffung eines schönen Hymeneus in Topaz- und über die beigelegte Abrechnung von Jenkins. - Die 7 angeschaften Pasten habe R. Vergessen, der Sendung Anna Amalias beizulegen; Lips werde sie nun mitbringen. - Empfehlungen von Zucchi, auch an Herder, der gewiß schon in Weimar angelangt sei.
Bezüge im Wissensnetz
Erwähnt (7)
GZP-Knowledge-GraphHat Sprache (1)
GZP-Knowledge-Graph- Deutsch
Wurde abgesendet von (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde gesendet an (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde abgesendet aus (1)
GZP-Knowledge-GraphWird angeführt von (1)
GZP-Knowledge-GraphKategorie (1)
GZP-Knowledge-Graph- Brief und Korrespondenz