Brief
Von Sylvius Friedrich Ludwig von Franckenberg (16. Februar 1794)
F. erwidere dankbar C. G. Voigts geschetztes von vorgestern. - Ausführliche Darlegung der F. zugekommenen Nachrichten über die Haltung des kursächsischen Hofes zur preußischen Forderung auf Übernahme der Verpflegungskosten für die gegen Frankreich ziehende Armee durch die Reichsstände (Reichskreise): Nach einem Schreiben P. von Gemmingen-Guttenbergs habe dieser den kursächsischen Gesandten Graf P. F. von Hohenthal dahingehend verstanden, daß der Fürstenbund in dieser Sache gegen Preußen benutzt werden solle. F. hege Bedenken dagegen; auch scheine Gemmingen Hohenthal mißverstanden zu haben. Nach F.s Meinung müsse Herzog Karl August davon unterrichtet werden. - So weit war ich, u. bildete mir ein, ich schrieb an Freund Voigt - aber ich ändere meinen Entschluß, u. schicke Ihnen geradezu das Gekritzel [...]. Hannover halte die Verpflegungs Sache für sehr bedenklich.
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