Brief
An Johann Friedrich Heinrich Schlosser (25. August 1819)
An J. F. H. Schlosser.
Im Augenblick meiner Abreise nach Carlsbad begrüße Sie noch zum freundlichsten und sage wegen der herannahenden Hohwiesnerischen Kupferstichauction nur soviel: daß die sämmtlichen Kupferstiche von Martin Schön sämmtlich angenehm wären, wenn sie, verhältnißmäßig zur Güte der Drücke, um einen leidlichen Preis weggingen. Für den Tod Mariä könnte man auch etwas mehr wie billig bezahlen. Herr Schütz, dem ich mich bestens empfehle, hat ja wohl die Gefälligkeit den Auftrag zu übernehmen.
Verzeihen Sie diese flüchtige Kürze; das Abreisen ist unter jeder Bedingung immer eine unruhige und wunderliche Function.
Jena den [25.] August 1819.
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