Brief

Von Franz Kirms (4. April 1818)

Zur Besetzung der (seit A. E. Müllers Tod unbesetzten) Kapellmeisterstelle: Da Erbgroßherzogin Maria Pawlowna von Sachsen-Weimar die Hälfte der Besoldung nur dann bezahle, wenn der Kapellmeister zugleich Clavierspieler sey, empfehle er A. F. Häser, zumal dieser um seine Aussicht zu einer Verbeßerung gekommen sei; erwähnt: K. Eberwein und Häsers Musikunterricht bei den Prinzessinnen Maria und Augusta. J. C. Remde könnte als denn [...] Chordirector werden. G. möge seinen Einfluß bei Erbgroßherzogin Maria Pawlowna zugunsten Häsers geltend machen (am 17. April Anstellung von A. Riemann und J. A. G. Unrein als Musikdirektoren und am 23. Februar 1819 von J. N. Hummel als Hofkapellmeister). - Nach dem Weggang Graf K. A. Edlings habe F. von Vitzthum wegen der Intendantenloge für seine Frau nachgefragt; es sei eine schriftliche Verordnung an J. Seyfarth ergangen, wonach diese G. privative zugehöre.

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